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Kapitalmarkt und Wert­pa­pier­auf­sicht

ESMA, MiFID, EMIR und die Mel­de­pflich­ten im Wert­pa­pier­ge­schäft: Meldungen der Aufsicht mit Quelle und Datum.

Die deutsche Wert­pa­pier­auf­sicht folgt europäischen und nationalen Vorgaben. Zu den Grundlagen zählen das Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz (WpHG) und die Verordnung über Märkte für Finanz­in­stru­mente (MiFIR). Nach EMIR können bei der Nutzung von Derivaten Melde-, Clearing- und Risi­ko­ma­nage­ment­pflich­ten entstehen, die vom Deri­va­te­vo­lu­men und von der Rolle im Markt abhängen.

ESMA arbeitet für die Finanzmärkte der EU an einem Single Rulebook und entwickelt dazu Entwürfe technischer Standards und technische Beratung für den Rahmen von MiFID II.

#Qvestcon

KapitalmarktIm Fokus

EU-Aufsicht warnt vor externen Abhän­gig­kei­ten und wachsenden Cyberrisiken

EBA, EIOPA und ESMA benennen in ihrem Risiko-Update vom 23. September externe Abhän­gig­kei­ten, neue Technologien und private Kreditmärkte als Schwach­stel­len des EU-Finanzsystems. Die Abhängigkeit von IKT-Dienst­leis­tern außerhalb des Europäischen Wirt­schafts­raums kann die Folgen geo­po­li­ti­scher Schocks und Betriebs­stö­run­gen verstärken. Zugleich wachsen die Cyberrisiken durch leis­tungs­fä­hi­gere KI-Modelle.

Für Banken und Versicherer empfiehlt Qvestcon, kritische Dienst­leis­ter­ab­hän­gig­kei­ten und die dazugehörigen Not­fall­an­nah­men im Risikobericht zusam­men­zu­füh­ren. Beim Engagement in privaten Kreditmärkten verdienen Transparenz und Ver­flech­tun­gen besondere Auf­merk­sam­keit. Diese Prüfansätze sind die Einordnung von Qvestcon zur Auf­sichts­mit­tei­lung.

Quelle: EBA, EIOPA und ESMA → Aus dem Englischen übersetzt.

KapitalmarktIm Fokus

ESMA setzt ab 2027 einen Auf­sichts­schwer­punkt auf KI und Tokenisierung

Die ESMA richtet ihre Aufsicht ab 2027 zusätzlich auf digitale Innovation aus. Im Mittelpunkt stehen zunächst der Einsatz künstlicher Intelligenz und die Tokenisierung bei beauf­sich­tig­ten Unternehmen. Der bestehende Schwerpunkt auf Cyberrisiken und ope­ra­tio­nel­ler Resilienz läuft weiter. Das am 23. September ver­öf­fent­lichte Factsheet nennt Governance, Datenqualität und Kundenschutz als Prü­fungs­fel­der.

Für betroffene Banken und Finanz­dienst­leis­ter empfiehlt Qvestcon, kun­den­wirk­same Anwendungen zu erfassen und die zugehörigen Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Kon­troll­nach­weise zu prüfen. Diese Empfehlung ist eine fachliche Einordnung; die Mitteilung setzt keine allgemeine neue Umset­zungs­frist für Banken oder Versicherer.

Quelle: ESMA → Aus dem Englischen übersetzt.

KapitalmarktIm Fokus

Geopolitische und wirt­schaft­li­che Ver­wund­bar­kei­ten bleiben hinter dem starken Optimismus der Anleger verborgen

Die ESMA hat ihren zweiten Risikobericht 2026 ver­öf­fent­licht. Die Märkte blieben wider­stands­fä­hig, doch überzogene Bewertungen im Tech­no­lo­gie­sek­tor und erhöhte geopolitische Spannungen belasten diese Wider­stands­fä­hig­keit, bei anhaltender Inflation und schwächerem Wachstum.

Quelle: ESMA News → Aus dem Englischen übersetzt.

KapitalmarktIm Fokus

EBA, EIOPA und ESMA fordern stärkere Governance und einheitliche Aufsicht, um IKT-Risiken durch Frontier-KI-Modelle im EU-Finanzsektor zu begrenzen

Die Europäischen Auf­sichts­be­hör­den (EBA, EIOPA und ESMA, zusammen die ESAs) haben eine Erklärung ver­öf­fent­licht. Sie fordern einen sek­tor­über­grei­fen­den, risi­ko­ba­sier­ten und einheitlichen Auf­sichts­an­satz, um die IKT-Risiken durch Frontier-KI-Modelle zu begrenzen.

Quelle: ESMA News → Aus dem Englischen übersetzt.

Die Meldungen verweisen auf Ori­gi­nal­quel­len und sind keine Rechts­aus­kunft. Stand 04.10.2026, 39 aktive Quellen.