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Patching: Reichen monatelange Zyklen noch aus?

Die Europäische Ban­ken­auf­sichts­be­hörde (EBA) meldet im aktuellen Risk Assessment Report: Der Anteil der Institute ohne schwer­wie­gen­den Sicher­heits­vor­fall durch Cyberangriffe stieg von 71 % im ersten Quartal 2025 auf 78 % im ersten Quartal 2026. Die EBA führt die bessere Abwehr vor allem auf den Digital Operational Resilience Act (DORA) zurück. Laut dem Beitrag verschärft sich die Bedro­hungs­lage trotzdem, weil KI-Modelle Schwach­stel­len in nie dagewesener Menge und Geschwin­dig­keit finden. Monatelange Patch-Zyklen reichen danach nicht mehr aus. Für die Umsetzung nennt der Beitrag fünf Punkte. Erstens: Systeme bei Bedarf mehrmals pro Woche aktualisieren. Zweitens: ein Exposure Management einführen, das Angriffs­flä­che und Schwach­stel­len fortlaufend bewertet. Drittens: Zero Trust in jede neue Anwendung einbauen. Frontend, Backend, Datenbank und Microservices werden getrennt, und jede Kommunikation zwischen ihnen wird authen­ti­fi­ziert und autorisiert. Viertens: KI-Agenten nur mit den Rechten ausstatten, die sie wirklich brauchen. Ein nach­ge­la­ger­ter Agent oder Service darf die Berech­ti­gun­gen des auf­trag­ge­ben­den nicht automatisch erhalten. Fünftens: sichere Architekturen vorab festlegen, damit Ent­wick­lungs­teams für Backend-Anbindung, Authen­ti­fi­zie­rung und ver­schlüs­selte Daten­über­tra­gung feste Vorgaben haben. Das gilt auch für Systeme von Dritt­an­bie­tern. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank gelingt der Einstieg am besten, wenn CISO und IT zuerst die Patch-Frequenz der kritischen Systeme messen und danach die Vorgaben für neue Anwendungen festlegen.

DORA

Vorgehensmodell in drei Phasen: Patch-Frequenz kritischer Systeme messen, Angriffsfläche und Schwachstellen fortlaufend bewerten, feste Vorgaben für neue Anwendungen und KI-Agenten festlegen.

Die Europäische Ban­ken­auf­sichts­be­hörde (EBA) meldet im aktuellen Risk Assessment Report: Der Anteil der Institute ohne schwer­wie­gen­den Sicher­heits­vor­fall durch Cyberangriffe stieg von 71 % im ersten Quartal 2025 auf 78 % im ersten Quartal 2026. Die EBA führt die bessere Abwehr vor allem auf den Digital Operational Resilience Act (DORA) zurück. Laut dem Beitrag verschärft sich die Bedro­hungs­lage trotzdem, weil KI-Modelle Schwach­stel­len in nie dagewesener Menge und Geschwin­dig­keit finden. Monatelange Patch-Zyklen reichen danach nicht mehr aus. Für die Umsetzung nennt der Beitrag fünf Punkte. Erstens: Systeme bei Bedarf mehrmals pro Woche aktualisieren. Zweitens: ein Exposure Management einführen, das Angriffs­flä­che und Schwach­stel­len fortlaufend bewertet. Drittens: Zero Trust in jede neue Anwendung einbauen. Frontend, Backend, Datenbank und Microservices werden getrennt, und jede Kommunikation zwischen ihnen wird authen­ti­fi­ziert und autorisiert. Viertens: KI-Agenten nur mit den Rechten ausstatten, die sie wirklich brauchen. Ein nach­ge­la­ger­ter Agent oder Service darf die Berech­ti­gun­gen des auf­trag­ge­ben­den nicht automatisch erhalten. Fünftens: sichere Architekturen vorab festlegen, damit Ent­wick­lungs­teams für Backend-Anbindung, Authen­ti­fi­zie­rung und ver­schlüs­selte Daten­über­tra­gung feste Vorgaben haben. Das gilt auch für Systeme von Dritt­an­bie­tern. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank gelingt der Einstieg am besten, wenn CISO und IT zuerst die Patch-Frequenz der kritischen Systeme messen und danach die Vorgaben für neue Anwendungen festlegen.

Ori­gi­nal­quelle: IT Finanzmagazin →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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