Giesecke+Devrient (G+D) und der Anbieter FraudAverse wollen eine Partnerschaft zur Betrugsprävention im Zahlungsverkehr eingehen. Laut Quelle soll die KI-Plattform von FraudAverse an die 3-D-Secure-Authentifizierung von G+D Netcetera angebunden werden. 3-D Secure ist das Verfahren, mit dem Banken Kartenzahlungen im Internet freigeben. Die Plattform bewertet Transaktionen und Verhaltensmuster mit KI-basierten Modellen. Aus der Bewertung folgt, ob eine Zahlung ohne weitere Interaktion läuft, eine zusätzliche Authentifizierung verlangt oder eine verdächtige Zahlung gestoppt wird. Schwerpunkte sind Sofortzahlungen, Zahlungen ohne physische Karte (Card-not-Present) und Geldwäscheverdachtsfälle. Die Unternehmen wollen damit Fehlalarme senken und zugleich verdächtige Muster früher erkennen. Laut G+D beliefen sich die weltweiten Verluste durch Kartenbetrug 2024 auf 33,41 Milliarden US-Dollar (Nilson Report). Der Start konzentriert sich auf die USA, Lateinamerika und Kanada. Einordnung von Qvestcon: Setzt eine Bank ein solches Verfahren ein, gehören Anbieter, Schnittstellen und Entscheidungsregeln in das IKT-Risikomanagement und in das Informationsregister nach DORA. Operationelle Risiken, Zuständigkeiten für die Regelpflege und der Nachweis der Entscheidungslogik sollten vor dem Einsatz geklärt sein. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge
Qvestcon News
G+D und FraudAverse: KI gegen Zahlungsbetrug
Giesecke+Devrient (G+D) und der Anbieter FraudAverse wollen eine Partnerschaft zur Betrugsprävention im Zahlungsverkehr eingehen. Laut Quelle soll die KI-Plattform von FraudAverse an die 3-D-Secure-Authentifizierung von G+D Netcetera angebunden werden. 3-D Secure ist das Verfahren, mit dem Banken Kartenzahlungen im Internet freigeben. Die Plattform bewertet Transaktionen und Verhaltensmuster mit KI-basierten Modellen. Aus der Bewertung folgt, ob eine Zahlung ohne weitere Interaktion läuft, eine zusätzliche Authentifizierung verlangt oder eine verdächtige Zahlung gestoppt wird. Schwerpunkte sind Sofortzahlungen, Zahlungen ohne physische Karte (Card-not-Present) und Geldwäscheverdachtsfälle. Die Unternehmen wollen damit Fehlalarme senken und zugleich verdächtige Muster früher erkennen. Laut G+D beliefen sich die weltweiten Verluste durch Kartenbetrug 2024 auf 33,41 Milliarden US-Dollar (Nilson Report). Der Start konzentriert sich auf die USA, Lateinamerika und Kanada. Einordnung von Qvestcon: Setzt eine Bank ein solches Verfahren ein, gehören Anbieter, Schnittstellen und Entscheidungsregeln in das IKT-Risikomanagement und in das Informationsregister nach DORA. Operationelle Risiken, Zuständigkeiten für die Regelpflege und der Nachweis der Entscheidungslogik sollten vor dem Einsatz geklärt sein. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge
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