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FAQ · Register, Daten und Steue­rungs­werk­zeuge

Wie bereitet ein Haus Register und Auf­sichts­mel­dun­gen verlässlich vor?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Verlässlich wird die Meldung, wenn sie beim Ausgabeschema beginnt und jedes Pflichtfeld zu seiner fachlichen Quelle zurückführt. Für das Infor­ma­ti­ons­re­gis­ter nach Artikel 28 Absatz 3 DORA legt die Aufsicht den Rahmen fest: Es wird grundsätzlich als strukturierte Datei eingereicht, die der Taxonomie der europäischen Auf­sichts­be­hör­den entspricht und die ver­öf­fent­lich­ten Vali­die­rungs­re­geln für die Datenfelder gelten. Bei Fehlern oder unvoll­stän­di­gen Datenfeldern rechnet das Haus mit der Aufforderung, das Register zu korrigieren und erneut einzureichen.

Ein Probelauf vor dem Stichtag deckt solche Fehler auf, solange Zeit bleibt. Unterstützen IKT-Dienst­leis­tun­gen kritische oder wichtige Funktionen, gehören neben den direkten Dienst­leis­tern auch alle Unter­auf­trag­neh­mer ins Register, auf die sich die Erbringung der Dienst­leis­tung stützt. Rechtseinheit, Anbieter, Vertrag, Leistung, Funktion und Unter­auf­trag­neh­mer stehen deshalb als getrennte Objekte im Modell.

In der Praxis

Für jedes Meldefeld sind Feldmapping, Qua­li­täts­re­gel, Ver­ant­wort­li­cher und Korrekturweg dokumentiert.

  • Das Meldeformat ist auf die Quellfelder abgebildet.
  • Pflichtfelder und Beziehungen werden automatisch geprüft.
  • Probelauf und Kor­rek­tur­schleife laufen vor dem Stichtag.
  • Fehler werden im führenden Datensatz korrigiert und danach erneut ausgeleitet, weil eine Änderung nur in der Exportdatei beim nächsten Lauf verloren geht.

Nachweis: Ein repro­du­zier­ba­rer Export mit Feh­ler­pro­to­koll belegt den Stand.

Belege