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Büro­kra­tie­kos­ten für Versicherer steigen laut Bundesbank auf zehn Prozent des Umsatzes

Die Büro­kra­tie­kos­ten für Versicherer sind laut einer Son­der­be­fra­gung der Deutschen Bundesbank zwischen 2022 und 2024 von rund sieben auf rund zehn Prozent des Jah­res­um­sat­zes gestiegen, der höchste Anstieg aller erfassten Branchen. Der Gesamtverband der Deutschen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) berichtet, dass Anfang 2026 rund 64 Prozent der Unternehmen aus dem Finanz- und Ver­si­che­rungs­we­sen Regulierung als drängendes Problem für die kommenden sechs Monate einstuften, Anfang 2022 waren es noch 46 Prozent. Eine Studie der Universität St. Gallen stellt fest, dass der Regu­lie­rungs­rah­men für Versicherer seit 2014 umfassender und komplexer geworden ist, unter anderem durch Anforderungen an Solvenz, Governance, Nach­hal­tig­keit, Digi­ta­li­sie­rung, Datenschutz und IT-Resilienz. Der GDV verweist auf Über­schnei­dun­gen zwischen mehreren Regelwerken, darunter der Digital Operational Resilience Act (DORA) für digitale Betriebs­sta­bi­li­tät, der AI Act für den Einsatz künstlicher Intelligenz, der Cyber Resilience Act und Solvency II, und fordert einen stärker risi­ko­ba­sier­ten Ansatz sowie weniger Dop­pel­re­gu­lie­rung.

Versicherung

Die Büro­kra­tie­kos­ten für Versicherer sind laut einer Son­der­be­fra­gung der Deutschen Bundesbank zwischen 2022 und 2024 von rund sieben auf rund zehn Prozent des Jah­res­um­sat­zes gestiegen, der höchste Anstieg aller erfassten Branchen. Der Gesamtverband der Deutschen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) berichtet, dass Anfang 2026 rund 64 Prozent der Unternehmen aus dem Finanz- und Ver­si­che­rungs­we­sen Regulierung als drängendes Problem für die kommenden sechs Monate einstuften, Anfang 2022 waren es noch 46 Prozent. Eine Studie der Universität St. Gallen stellt fest, dass der Regu­lie­rungs­rah­men für Versicherer seit 2014 umfassender und komplexer geworden ist, unter anderem durch Anforderungen an Solvenz, Governance, Nach­hal­tig­keit, Digi­ta­li­sie­rung, Datenschutz und IT-Resilienz. Der GDV verweist auf Über­schnei­dun­gen zwischen mehreren Regelwerken, darunter der Digital Operational Resilience Act (DORA) für digitale Betriebs­sta­bi­li­tät, der AI Act für den Einsatz künstlicher Intelligenz, der Cyber Resilience Act und Solvency II, und fordert einen stärker risi­ko­ba­sier­ten Ansatz sowie weniger Dop­pel­re­gu­lie­rung.

Ori­gi­nal­quelle: GDV →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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