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Siemens IoT2050: Kritische Lücke wird aktiv ausgenutzt

Angreifer nutzen eine kritische Sicher­heits­lü­cke in Industrie-Gateways vom Typ Siemens SIMATIC IoT2050 Advanced aus. Das berichtet VulnCheck, das seit dem 30. Oktober Angriffs­ver­su­che beobachtet. Die Lücke CVE-2026-58115 hat den höchsten CVSS-Wert von 10,0. Betroffen sind Geräte mit dem Betriebs­sys­tem Industrial OS und installiertem Node-RED, dessen HTTP-Schnittstelle keine Authen­ti­fi­zie­rung verlangt. Behoben ist die Lücke ab Version 4.3.4.1. Siemens hatte sie bereits im August 2026 beschrieben. Praktische Schritte für IT und CISO: 1. Bestand prüfen: Gibt es solche Gateways im eigenen Haus oder bei Dienst­leis­tern? 2. Geräte auf Version 4.3.4.1 oder neuer aktualisieren. 3. Prüfen, ob unbekannte Node-RED-Flows angelegt wurden. Eine Hintertür bleibt laut VulnCheck auch nach einem Neustart erhalten. 4. Node-RED deinstal­lie­ren oder absichern, wie Siemens es empfiehlt, zum Beispiel mit HTTPS und Anmeldung. 5. Direkte Zugriffe aus dem Internet auf Steue­rungs­sys­teme unterbinden, wie es das BSI im Oktober empfohlen hat. Umgesetzt ist das, wenn der Bestand dokumentiert ist und jedes Gerät den Patchstand 4.3.4.1 oder höher nachweist.

KRITIS

Ablaufgrafik mit zwei Rollen: Der CISO lässt den Bestand klären und den Patchstand nachweisen, der IT-Betrieb aktualisiert auf Version 4.3.4.1, prüft unbekannte Abläufe und sperrt den Internetzugriff.

Angreifer nutzen eine kritische Sicher­heits­lü­cke in Industrie-Gateways vom Typ Siemens SIMATIC IoT2050 Advanced aus. Das berichtet VulnCheck, das seit dem 30. Oktober Angriffs­ver­su­che beobachtet. Die Lücke CVE-2026-58115 hat den höchsten CVSS-Wert von 10,0. Betroffen sind Geräte mit dem Betriebs­sys­tem Industrial OS und installiertem Node-RED, dessen HTTP-Schnittstelle keine Authen­ti­fi­zie­rung verlangt. Behoben ist die Lücke ab Version 4.3.4.1. Siemens hatte sie bereits im August 2026 beschrieben. Praktische Schritte für IT und CISO: 1. Bestand prüfen: Gibt es solche Gateways im eigenen Haus oder bei Dienst­leis­tern? 2. Geräte auf Version 4.3.4.1 oder neuer aktualisieren. 3. Prüfen, ob unbekannte Node-RED-Flows angelegt wurden. Eine Hintertür bleibt laut VulnCheck auch nach einem Neustart erhalten. 4. Node-RED deinstal­lie­ren oder absichern, wie Siemens es empfiehlt, zum Beispiel mit HTTPS und Anmeldung. 5. Direkte Zugriffe aus dem Internet auf Steue­rungs­sys­teme unterbinden, wie es das BSI im Oktober empfohlen hat. Umgesetzt ist das, wenn der Bestand dokumentiert ist und jedes Gerät den Patchstand 4.3.4.1 oder höher nachweist.

Ori­gi­nal­quelle: it-daily →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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