
Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat am 03.11.2026 mitgeteilt, dass der Einsatz sogenannter KI-Agenten 2027 ein Schwerpunkt wird. Zusätzlich soll es eine thematische Prüfreihe zum Einsatz von KI-Agenten für das Jahr 2027 geben. Warum das Banken und Versicherer betrifft: Solche Systeme können eigenständig Informationen verarbeiten, verschiedene Datenquellen zusammenführen und Handlungen ausführen. Das BayLDA nennt als Fragen die Zweckbindung, die Transparenz, die Zugriffsberechtigungen und die wirksame menschliche Kontrolle. Praktische Schritte vor einer möglichen Prüfung: 1. Bestand erfassen: Welche KI-Agenten laufen oder sind geplant, und auf welche Datenquellen greifen sie zu? 2. Je Agent festhalten: Zweck, erlaubte Zugriffe, Stelle der menschlichen Kontrolle. 3. Datenschutzbeauftragte früh einbinden. Das BayLDA bezeichnet sie als wichtige Partner der Prävention. 4. Die Praxishinweise des BayLDA auf seiner Internetseite verfolgen. Es kündigt an, dort Informationen für Unternehmen bereitzustellen. Umgesetzt ist das, wenn für jeden Agenten eine kurze, belegbare Beschreibung dieser vier Punkte vorliegt.
Originalquelle: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht →
