
Beim Angriff auf die Kryptobörse Binance im Oktober 2026 wurden Vermögenswerte im Wert von rund 6,34 Milliarden US-Dollar gestohlen. Laut Vorfallsbericht von Binance begann er mit einem gefälschten Bewerbungsverfahren: Ein Entwickler lud auf seinem Arbeitslaptop eine Programmieraufgabe herunter, die Schadcode enthielt. Über den Rechner und ein internes KI-Werkzeug erreichten die Angreifer später die Computer von zwei Entwicklern der Wallet-Infrastruktur. Binance ordnet den Angriff wie das FBI Nordkorea zu. Praktische Schritte für Finanzhäuser: Bewerbungsaufgaben und fremde Code-Repositories nie auf Arbeitsrechnern ausführen. Diese Regel in die Entwicklerrichtlinie aufnehmen und Beschäftigte mit Zugriff auf kritische Systeme gezielt schulen. Interne KI-Werkzeuge in die Prüfung der Zugriffsrechte einbeziehen. Binance meldet für 2026 bereits 57 mutmaßlich nordkoreanische Angriffsversuche, viele mit ähnlichen Methoden.
