
Das IT Finanzmagazin berichtet am 3. November 2026: Bei KI-Agenten genügt das Audit-Log als Nachweis nicht. Banken nehmen IT-Systeme ab, indem sie Soll und Ist vergleichen. Das funktioniert, solange ein System reproduzierbar arbeitet. KI-Agenten tun das laut dem Beitrag nicht, nicht einmal bei Temperatur null. Fragt die BaFin, warum ein Agent so gehandelt hat, zeigt das Audit-Log nur, was passiert ist. Der Beitrag argumentiert deshalb, dass nicht deterministische KI-Agenten eine erweiterte Vertragsebene brauchen. Was Praktiker in Versicherern und Banken jetzt tun können: Erstens je Agent festhalten, wofür er zuständig ist und welche Entscheidungen er nie allein trifft. Zweitens zusätzlich zum Log die Begründung zu jeder wesentlichen Entscheidung ablegen, damit eine Prüfung mehr sieht als den bloßen Ablauf. Drittens in den Verträgen mit Anbietern von KI-Diensten regeln, welche Nachweise der Anbieter liefert. Umgesetzt ist das, wenn eine prüfende Person für eine Stichprobe von Agentenentscheidungen die Begründung ohne Rückfrage nachvollziehen kann. Das ist die Einordnung von Qvestcon.
