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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor aktiv ausgenutzten Zero-Day-Schwachstellen in Ivanti Connect Secure. Ivanti veröffentlichte dazu am 13. Oktober ein Advisory. Die Lücke CVE-2026-104935 erlaubt einem entfernten Angreifer ohne Rechte, die Authentifizierung zu umgehen und Befehle auf verwundbaren Appliances auszuführen. Der CVSS-Wert (Common Vulnerability Scoring System, Version 3.1) beträgt 8,6 von 10 und gilt als hoch. Der Hersteller stuft die Folgen für die Vertraulichkeit als hoch ein, für Integrität und Verfügbarkeit als niedrig. Ivanti weist darauf hin, dass Angriffe bereits in begrenztem Umfang beobachtet wurden. Was Banken und Versicherer jetzt tun: Erstens klären, ob Connect Secure als Zugang für Mitarbeitende oder Dienstleister im Einsatz ist. Zweitens das Advisory des Herstellers umsetzen. Drittens die Anmelde- und Systemprotokolle der Appliance auf Zugriffe ohne reguläre Anmeldung auswerten, weil genau das der beschriebene Angriffsweg ist. Viertens die Ergebnisse mit Datum und Verantwortlichem dokumentieren. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank lohnt es sich, für Fernzugänge einen festen Ablauf zu definieren, der Prüfung, Umsetzung und Nachweis in einer Reihenfolge verbindet. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge
