
Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage würden 96 Prozent der Unternehmen bevorzugt KI-Anwendungen deutscher Anbieter nutzen. Für 87 Prozent ist das Herkunftsland bei der Wahl eines KI-Anbieters wichtig. Zugleich sind 64 Prozent nicht bereit, dafür einen höheren Preis oder einen geringeren Funktionsumfang zu akzeptieren. KI aus den USA würden noch 41 Prozent bevorzugen, vor einem Jahr waren es 51 Prozent. Befragt wurden 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland, die Befragung lief von KW 28 bis KW 33 2026. Für die Praxis heißt das: Banken und Versicherer nehmen Herkunftsland und Datenstandort in die Bewertung jedes KI-Anbieters auf. Die Fachbereiche halten dazu fest, wo Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Danach fließen diese Angaben in die Dokumentation der IKT-Dienstleister ein, damit Vorstand und Einkauf Alternativen vergleichen können. Der Preis- und Funktionsvergleich gehört in dieselbe Bewertung, weil die Mehrheit der Unternehmen keine Abstriche hinnehmen will. Umgesetzt ist das, wenn jeder KI-Anbieter eine einheitliche Bewertung mit Datum und Verantwortlichem hat. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank erleichtert eine solche Vorlage spätere Anbieterwechsel.
