
Für KI-Anwendungen stellt sich in Banken und Versicherern die Frage nach der Infrastruktur. Eine Anbieter-Broschüre vom 06.11.2026 formuliert die Kernfrage so: Behalten Sie bei hohen KI-Lasten die Kontrolle über Daten, Kosten und Zugriff? Sie nennt zwei Risiken: Cloud-Kosten werden bei dauerhaft laufenden Anwendungen schwer kalkulierbar, und wer auf einen einzelnen Anbieter setzt, wird von dessen Preisen und Entscheidungen abhängig. Als Auswahlkriterien führt die Quelle Datenstandort, Netzwerkanbindung, Stromversorgung, Kühlung und Nachweisbarkeit auf. Colocation, also das Anmieten von Rechenzentrumsfläche für eigene Systeme, sieht sie als mögliche Ergänzung zur Cloud. Praktisch lässt sich das für das IKT-Register und das Informationsregister nutzen: Hinterlegen Sie je KI-Workload den Datenstandort, die Anbieterbindung und eine Exit-Option. Legen Sie fest, welche Nachweise der Betreiber liefern muss. Schätzen Sie die Kosten bei Dauerbetrieb statt bei Pilotbetrieb. Diese Einordnung ist eine Empfehlung von Qvestcon und stammt nicht aus der Quelle.
