
Security-Teams müssen mit KI nicht nur Netze und Daten schützen, sondern auch Modelle und automatisierte Aktionen. Die ISC2 Cybersecurity Workforce Study 2025 liefert dazu Zahlen: 28 Prozent der weltweit Befragten haben KI-Sicherheitswerkzeuge bereits in ihre Abläufe integriert, 41 Prozent evaluieren oder testen sie. 66 Prozent erwarten, dass KI einen Bedarf an breiteren Fähigkeiten schafft. Als häufigste Maßnahme der Arbeitgeber nennt die Studie Zeit für Weiterbildung während der Arbeitszeit (28 Prozent). Für Banken und Versicherer lässt sich daraus ein Vorgehen ableiten: Erstens eine KI-Governance festlegen, bevor ein KI-Werkzeug im Sicherheitsbetrieb zum Einsatz kommt. Zweitens je Rolle klären, welche KI-Kompetenz gebraucht wird, etwa in Risikomanagement, Zugriffsverwaltung, Sicherheitsbetrieb und Softwareentwicklung. Drittens Weiterbildungszeit und Budget fest einplanen. Umgesetzt ist das Vorhaben, wenn für jede Rolle ein Qualifizierungsplan mit Termin vorliegt. Bei unseren Kunden hat sich bewährt, die Qualifizierung an den Einführungsplan der KI-Werkzeuge zu koppeln.
