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Prozessor-Engpass: Hardware-Beschaffung für 2027 früh planen

Intel verlagert einen Teil seiner Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tät von PC-Prozessoren auf Server-Prozessoren der Reihe Xeon. Das gab der Chip­her­stel­ler mit seinen Zahlen für das dritte Quartal 2026 bekannt. Die Nachfrage von Betreibern von KI-Infrastruktur übersteigt laut Intel die Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tät. Die Sparte Data Center and AI wuchs gegenüber dem Vorjahr um 78 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben des Markt­for­schers IDC sanken die weltweiten PC-Aus­lie­fe­run­gen im dritten Quartal um 20,1 Prozent. Für die Beschaffung hat das Folgen. Die Xeon-Produktion wird auch durch die Verfügbarkeit von Substraten begrenzt, auf denen die Chips montiert werden. Intel erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2027 rund 40 Prozent mehr Kapazität und bis dahin starke Engpässe, vor allem im ersten Halbjahr 2027. Fachleute halten es für möglich, dass die Pro­zes­sor­preise zusätzlich zu den gestiegenen Spei­cher­kos­ten steigen. Vorgehen für IT-Einkauf und Betriebs­ver­ant­wort­li­che: 1. Gleichen Sie den Erneue­rungs­be­darf für Server und Arbeitsplätze mit dem Planungsjahr 2027 ab und ziehen Sie Bestellungen vor, wo die Hardware ohnehin fällig ist. 2. Fragen Sie Lieferanten und IKT-Dienstleister nach verbindlichen Lieferzusagen und nach der Weitergabe von Preis­än­de­run­gen. 3. Prüfen Sie, ob Ihre Ausstiegs- und Not­fall­pla­nung für kritische Dienstleister Lie­fer­eng­pässe als Szenario enthält. Umgesetzt ist die Planung, wenn für jede kritische Plattform ein Beschaf­fungs­ter­min mit Reserve vorliegt.

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Zeitachse: 2026 übersteigt die Nachfrage nach Server-Prozessoren die Fertigung, im ersten Halbjahr 2027 starke Engpässe, im zweiten Halbjahr 2027 rund 40 Prozent mehr Substratkapazität.

Intel verlagert einen Teil seiner Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tät von PC-Prozessoren auf Server-Prozessoren der Reihe Xeon. Das gab der Chip­her­stel­ler mit seinen Zahlen für das dritte Quartal 2026 bekannt. Die Nachfrage von Betreibern von KI-Infrastruktur übersteigt laut Intel die Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tät. Die Sparte Data Center and AI wuchs gegenüber dem Vorjahr um 78 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben des Markt­for­schers IDC sanken die weltweiten PC-Aus­lie­fe­run­gen im dritten Quartal um 20,1 Prozent. Für die Beschaffung hat das Folgen. Die Xeon-Produktion wird auch durch die Verfügbarkeit von Substraten begrenzt, auf denen die Chips montiert werden. Intel erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2027 rund 40 Prozent mehr Kapazität und bis dahin starke Engpässe, vor allem im ersten Halbjahr 2027. Fachleute halten es für möglich, dass die Pro­zes­sor­preise zusätzlich zu den gestiegenen Spei­cher­kos­ten steigen. Vorgehen für IT-Einkauf und Betriebs­ver­ant­wort­li­che: 1. Gleichen Sie den Erneue­rungs­be­darf für Server und Arbeitsplätze mit dem Planungsjahr 2027 ab und ziehen Sie Bestellungen vor, wo die Hardware ohnehin fällig ist. 2. Fragen Sie Lieferanten und IKT-Dienstleister nach verbindlichen Lieferzusagen und nach der Weitergabe von Preis­än­de­run­gen. 3. Prüfen Sie, ob Ihre Ausstiegs- und Not­fall­pla­nung für kritische Dienstleister Lie­fer­eng­pässe als Szenario enthält. Umgesetzt ist die Planung, wenn für jede kritische Plattform ein Beschaf­fungs­ter­min mit Reserve vorliegt.

Ori­gi­nal­quelle: newsletter_it-daily →

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