
Ein Hersteller aus Karlsruhe hat am 5. November 2026 neue Telefonie-Appliances vorgestellt. Als Anlass nennt er Anlagen, die vor zehn oder fünfzehn Jahren installiert wurden und seitdem praktisch unverändert laufen. Das kann zum Problem werden: Fehlen Sicherheitsupdates, lassen sich bekannte Schwachstellen unter Umständen nicht mehr schließen. Außerdem können neue Kommunikationsfunktionen an der vorhandenen Hardware scheitern. Für Banken und Versicherer ist das ein Hinweis, Kommunikationssysteme im IKT-Bestand nicht zu übersehen. Ein praktischer Weg: Alle Telefonie- und Kommunikationsanlagen mit Alter, Herstellersupport und Patchstand erfassen. Anlagen ohne Sicherheitsupdates mit einem Ersatztermin versehen und die Zuständigkeit benennen. Bei unseren Kunden hat sich bewährt, solche Systeme im selben Register zu führen wie die übrige IKT.
