Beim Angriff auf die Harvard University sind Daten zu rund 850.500 Konten abgeflossen. Das teilte der Benachrichtigungsdienst Have I Been Pwned am 3. November 2026 nach Auswertung der von den Angreifern veröffentlichten Daten mit. Die Universität hatte den Angriff auf ihre Alumni- und Spendersysteme am 18. November 2025 festgestellt. Der Zugang gelang laut Berichten über Phishing. Die Daten umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, Postanschriften und Profile in sozialen Netzwerken. Mit solchen Angaben lassen sich gezielte Phishing-Angriffe auf Betroffene vorbereiten. Für Banken und Versicherer ist der Fall eine Vorlage für die eigene Prüfung, denn auch Kunden-, Vertriebs- und Fördersysteme enthalten solche Profildaten. So übertragen Sie die Lehre auf Ihr Haus: 1. Prüfen Sie, welche Systeme Stammdaten mit Geburtsdatum, Anschrift und Kontaktprofilen führen, und ob dort eine phishing-feste Anmeldung gilt. 2. Stellen Sie sicher, dass Beschäftigte mit Zugriff auf diese Systeme den Meldeweg für verdächtige Nachrichten kennen. 3. Legen Sie fest, wie Kunden bei einem Abfluss gewarnt werden, damit auch Hinweise auf unerwartete Anfragen früh bei ihnen ankommen. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank lohnt sich ein halbstündiger Probelauf des Meldewegs vom Verdacht bis zur Kundeninformation. Er zeigt Lücken, bevor ein Vorfall sie zeigt.
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Datenleck bei Harvard: 850.500 Konten nach Phishing-Angriff betroffen
Beim Angriff auf die Harvard University sind Daten zu rund 850.500 Konten abgeflossen. Das teilte der Benachrichtigungsdienst Have I Been Pwned am 3. November 2026 nach Auswertung der von den Angreifern veröffentlichten Daten mit. Die Universität hatte den Angriff auf ihre Alumni- und Spendersysteme am 18. November 2025 festgestellt. Der Zugang gelang laut Berichten über Phishing. Die Daten umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, Postanschriften und Profile in sozialen Netzwerken. Mit solchen Angaben lassen sich gezielte Phishing-Angriffe auf Betroffene vorbereiten. Für Banken und Versicherer ist der Fall eine Vorlage für die eigene Prüfung, denn auch Kunden-, Vertriebs- und Fördersysteme enthalten solche Profildaten. So übertragen Sie die Lehre auf Ihr Haus: 1. Prüfen Sie, welche Systeme Stammdaten mit Geburtsdatum, Anschrift und Kontaktprofilen führen, und ob dort eine phishing-feste Anmeldung gilt. 2. Stellen Sie sicher, dass Beschäftigte mit Zugriff auf diese Systeme den Meldeweg für verdächtige Nachrichten kennen. 3. Legen Sie fest, wie Kunden bei einem Abfluss gewarnt werden, damit auch Hinweise auf unerwartete Anfragen früh bei ihnen ankommen. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank lohnt sich ein halbstündiger Probelauf des Meldewegs vom Verdacht bis zur Kundeninformation. Er zeigt Lücken, bevor ein Vorfall sie zeigt.
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