Die Staatsanwaltschaft München I hat die Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) durchsucht. Sie ermittelt wegen des Verdachts von Korruptionsstraftaten im Zusammenhang mit verlustreichen Immobilieninvestitionen der BVK in sieben Projekte in den USA unter Einbindung der Deutsche Finance Group. Im Zentrum steht der Verdacht, dass ein Manager einen BVK-Mitarbeiter mit Reisen und anderen Vergünstigungen bestochen haben könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung. Für Versicherer und Banken ist der Fall ein Anlass für drei Prüfschritte: Regeln für Einladungen und Zuwendungen aktualisieren, bei Anlageentscheidungen mit externen Managern das Vier-Augen-Prinzip dokumentieren und Interessenkonflikte schriftlich abfragen.
Qvestcon News
BVK: Durchsuchung wegen Korruptionsverdacht
Die Staatsanwaltschaft München I hat die Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) durchsucht. Sie ermittelt wegen des Verdachts von Korruptionsstraftaten im Zusammenhang mit verlustreichen Immobilieninvestitionen der BVK in sieben Projekte in den USA unter Einbindung der Deutsche Finance Group. Im Zentrum steht der Verdacht, dass ein Manager einen BVK-Mitarbeiter mit Reisen und anderen Vergünstigungen bestochen haben könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung. Für Versicherer und Banken ist der Fall ein Anlass für drei Prüfschritte: Regeln für Einladungen und Zuwendungen aktualisieren, bei Anlageentscheidungen mit externen Managern das Vier-Augen-Prinzip dokumentieren und Interessenkonflikte schriftlich abfragen.
Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Originalquelle. Sie ist keine Rechtsberatung im Einzelfall.
