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FAQ · Auslagerung und Dienst­leis­ter­steue­rung

Was ist Third Party Management und was verlangt DORA dazu?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Third Party Management steuert die Beziehungen zu externen Dienst­leis­tern über den ganzen Lebenszyklus, von der Auswahl über den Vertrag und die laufende Überwachung bis zum Ausstieg. Nach der BaFin müssen Finanz­un­ter­neh­men IKT-Dritt­par­tei­en­ri­si­ken einschätzen und überwachen. Das gilt während des gesamten Lebenszyklus des Bezugs. Bei IKT-Dienst­leis­tun­gen zur Unterstützung kritischer oder wichtiger Funktionen müssen sie eine Aus­stiegs­stra­te­gie haben. Die Vorgaben stehen in Artikel 28 bis 30 DORA und die BaFin hat eine Übersicht der Bestimmungen ver­öf­fent­licht, die nach DORA und den technischen Regu­lie­rungs­stan­dards mindestens in einem Vertrag mit einem IKT-Dritt­dienst­leis­ter enthalten sein müssen.

Die EBA hat endgültige Leitlinien zum Management von Dritt­par­tei­en­ri­si­ken ver­öf­fent­licht. Sie konzentrieren sich auf Ver­ein­ba­run­gen für kritische oder wichtige Funktionen und decken den gesamten Lebenszyklus ab, von der Risi­ko­be­wer­tung über Ver­trags­ge­stal­tung, Unter­auf­trags­ver­gabe und Überwachung bis zur Dokumentation und zu Aus­stiegs­stra­te­gien. Eine zweijährige Über­gangs­frist ist vorgesehen.

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