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Eine von einem Anbieter beauftragte Studie unter deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten zeigt: 77 Prozent waren in den vergangenen zwölf Monaten von einem schwerwiegenden Cyberangriff betroffen, im Vorjahr 52 Prozent. 75 Prozent der Befragten priorisieren nach einem Angriff die schnelle Wiederherstellung vor der Gewissheit, dass Systeme sauber sind. Bei 66 Prozent fiel das Ausmaß größer aus als zunächst angenommen, 65 Prozent berichten von Verzögerungen bei der Rückkehr zum Normalbetrieb. 99 Prozent setzen KI-Systeme ein, aber nur 39 Prozent decken Angriffsszenarien auf diese Systeme umfassend ab. Die Auftraggeberin der Studie sieht ein Risiko: Werden ausgenutzte Schwachstellen nicht geschlossen oder kompromittierte Systeme nicht geprüft, können Angreifer nach der Wiederherstellung erneut ansetzen. Praktische Folgerung für den Notfallplan: Vor dem Wiederanlauf wird der letzte saubere Wiederherstellungspunkt bestimmt, die ausgenutzte Schwachstelle geschlossen und der Bestand auf verbliebene Kompromittierung geprüft. Umgesetzt ist das, wenn der Ablauf in einer Übung durchgespielt und das Ergebnis dokumentiert wurde. Die KI-Systeme gehören in die Angriffsszenarien dieser Übung.
