
ServiceNow hat laut Bericht vom 30.10.2026 den „AI Passport“ angekündigt, eine Berechtigungsschicht für KI-Agenten und für Server, die über das Model Context Protocol (MCP) angebunden sind. Sie gilt auch für Agenten anderer Hersteller. Jeder Agent erhält einen signierten, befristeten und widerrufbaren Nachweis über Herkunft, Verantwortliche, Risikoeinstufung sowie genutzte Modelle und Tools. Geprüft wird in jedem Schritt eines Multi-Agent-Workflows. Weicht ein Agent von seinem Rahmen ab, wird er umgeleitet, eingeschränkt oder neu verbunden. Als letzte Stufe lässt er sich per Kill-Switch beenden. Für Banken nennt der Hersteller eine Operational-Resilience-Lösung, die bereits verfügbar ist. Laut Hersteller setzen alle befragten Banken KI ein, aber nur 24 Prozent haben eine passende Governance. AI Passport, Shadow-AI-Erkennung und AI Cost Management sollen im vierten Quartal 2026 folgen. Für die Praxis ist die Frage wichtiger als das Produkt: Wer führt ein Verzeichnis aller Agenten mit Verantwortlichem, Berechtigungen und Risikoeinstufung? Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank hat sich bewährt, diese Angaben vor dem Produktivstart eines Agenten festzulegen und Abweichungen im Betrieb einer benannten Stelle zu melden. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge
