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Lunex-Stealer schaltet Sicherheits-Callbacks aus: Bereinigung muss mehr umfassen

Das Ontinue Cyber Defence Centre hat die Malware-as-a-Service-Plattform Lunex analysiert, der Security-Insider berichtet am 28.10.2026. Die vierstufige Angriffskette beginnt mit einer gefälschten CAPTCHA-Seite, die Opfer zu einem „msiexec“-Befehl verleitet. Ein Loader nutzt dann den verwundbaren, signierten AMD-Treiber „PDFWKRNL.sys“ (Schwachstelle CVE-2023-20598, laut Bericht von AMD in aktua­li­sier­ten Trei­ber­ver­sio­nen behoben), um Kernel-Callbacks von 20 erfassten Sicher­heits­trei­bern auf null zu setzen. Erst danach läuft der Stealer. Er greift Zugangsdaten, Cookies, Kre­dit­kar­ten­da­ten und Formulardaten aus sieben Chromium-Browsern ab und sucht Kryp­to­wäh­rungs-Wallets. Ontinue fand 28 Lunex-Panels in 13 Ländern. Für die Abwehr gibt der Bericht konkrete Hinweise. Die Erkennung muss vor der Manipulation der Überwachung ansetzen, zum Beispiel bei PDB-Downloads durch Prozesse außerhalb von Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen, bei Treibern in temporären Ver­zeich­nis­sen und bei Diensten für Treiber aus unge­wöhn­li­chen Pfaden. Bei der Bereinigung reicht das Entfernen der Stealer-Datei nicht. Registry-Run-Key, geplante Aufgabe und die Native-Messaging-Registrierung (Eintrag „Nati­ve­Mes­sa­ging­Hosts\com.lunex.explorer“) gehören dazu, sonst bleibt ein Zugriff über den Browser bestehen. Die beobachtete Kampagne richtete sich laut Bericht gegen ukrai­nisch­spra­chige Nutzer. Für SOC-Teams in Banken und Versicherern liefert sie eine Prüfliste für die Erken­nungs­re­geln.

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Fünf Phasen: gefälschte Prüfseite, Loader, verwundbarer Treiber, Stealer und Bereinigung. Die ersten beiden Phasen sind als Erkennungsfenster markiert, der Treiberschritt setzt die Überwachung von 20 erfassten Sicherheitstreibern außer Kraft.

Das Ontinue Cyber Defence Centre hat die Malware-as-a-Service-Plattform Lunex analysiert, der Security-Insider berichtet am 28.10.2026. Die vierstufige Angriffskette beginnt mit einer gefälschten CAPTCHA-Seite, die Opfer zu einem „msiexec“-Befehl verleitet. Ein Loader nutzt dann den verwundbaren, signierten AMD-Treiber „PDFWKRNL.sys“ (Schwachstelle CVE-2023-20598, laut Bericht von AMD in aktua­li­sier­ten Trei­ber­ver­sio­nen behoben), um Kernel-Callbacks von 20 erfassten Sicher­heits­trei­bern auf null zu setzen. Erst danach läuft der Stealer. Er greift Zugangsdaten, Cookies, Kre­dit­kar­ten­da­ten und Formulardaten aus sieben Chromium-Browsern ab und sucht Kryp­to­wäh­rungs-Wallets. Ontinue fand 28 Lunex-Panels in 13 Ländern. Für die Abwehr gibt der Bericht konkrete Hinweise. Die Erkennung muss vor der Manipulation der Überwachung ansetzen, zum Beispiel bei PDB-Downloads durch Prozesse außerhalb von Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen, bei Treibern in temporären Ver­zeich­nis­sen und bei Diensten für Treiber aus unge­wöhn­li­chen Pfaden. Bei der Bereinigung reicht das Entfernen der Stealer-Datei nicht. Registry-Run-Key, geplante Aufgabe und die Native-Messaging-Registrierung (Eintrag „Nati­ve­Mes­sa­ging­Hosts\com.lunex.explorer“) gehören dazu, sonst bleibt ein Zugriff über den Browser bestehen. Die beobachtete Kampagne richtete sich laut Bericht gegen ukrai­nisch­spra­chige Nutzer. Für SOC-Teams in Banken und Versicherern liefert sie eine Prüfliste für die Erken­nungs­re­geln.

Ori­gi­nal­quelle: Security-Insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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