
Microsoft hat am 2. Juni 2026 zur Konferenz Build die öffentliche Vorschau von Azure Linux 4.0 vorgestellt. Die neue Hauptversion basiert auf Fedora und tauscht die Paketverwaltung aus. Zum Start stehen virtuelle Maschinen, VM Scale Sets und Container-Images bereit. Die Unterstützung für den Azure Kubernetes Service (AKS) und das Windows-Subsystem für Linux folgt später. Für Kubernetes-Knoten mit OS Guard steht bis Dezember 2026 ein Umzug an. Für IT und Betrieb in Banken und Versicherern heißt das: Zuerst klären, welche Cluster und Knoten betroffen sind. Danach den Umzug mit Termin und Verantwortlichem im IKT-Register vermerken und vor der Umstellung testen. Ein geänderter Betriebssystem-Unterbau ist ein Änderungsvorgang beim Cloud-Anbieter und gehört in das Änderungsmanagement. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank sind solche Termine am besten in der Prüfungsplanung des IT-Betriebs aufgehoben.
