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KI-Agenten brauchen eine eigene Identität im Iden­ti­täts­ma­nage­ment

Ein KI-Agent, der unter dem Konto seines Erstellers läuft, erbt dessen gesamtes Rechteprofil. Das beschreibt Peter Ganten, Geschäfts­füh­rer der Univention GmbH, im Security-Insider am 28.10.2026. Ein Agent zur Rech­nungs­prü­fung braucht keinen Schreib­zu­griff auf ein Quellcode-Repository. Bei geliehenen Konten erscheint im Protokoll nur die Person als Urheber. Später lässt sich dann nicht mehr unterscheiden, ob Mitarbeitende, ihr Agent oder eine manipulierte Agentenaktion eine Änderung ausgelöst haben. Das OWASP GenAI Security Project führt den Missbrauch von Identitäten und Privilegien in seinem Risikokatalog „OWASP Top 10 for Agentic Applications for 2026“ vom Dezember 2025 als eigene Kategorie. Der Beitrag nennt folgendes Vorgehen: Jeder produktive Agent erhält eine eigene Identität mit benanntem Ver­ant­wort­li­chen und eigenen Zugangsdaten. Die Rechte folgen allein dem Arbeits­auf­trag. Kurzlebige Token und befristete Rollen begrenzen lie­gen­ge­blie­bene Rechte, Positivlisten legen erlaubte Schnitt­stel­len und Datenquellen fest, ein zentraler Abschalt­me­cha­nis­mus beendet Sitzungen. Die Pro­to­kol­lie­rung erfasst Identität, Auftrag, delegierende Instanz, Werkzeug und Ergebnis. Für Banken und Versicherer bedeutet das, das Iden­ti­täts­ma­nage­ment um Agen­ten­iden­ti­tä­ten mit eigenem Lebenszyklus zu erweitern, bevor Agenten produktiv gehen. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank gehört die Frage nach dem benannten Ver­ant­wort­li­chen an den Anfang. Fehlende Identitäten und Protokolle lassen sich nach einem Vorfall nicht ergänzen.

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Vergleichstabelle zweier Optionen für KI-Agenten: geliehenes Konto des Erstellers gegenüber eigener Agentenidentität, bewertet nach Rechteumfang, Zurechenbarkeit im Protokoll und Verantwortlichem. Empfohlen ist die eigene Identität.

Ein KI-Agent, der unter dem Konto seines Erstellers läuft, erbt dessen gesamtes Rechteprofil. Das beschreibt Peter Ganten, Geschäfts­füh­rer der Univention GmbH, im Security-Insider am 28.10.2026. Ein Agent zur Rech­nungs­prü­fung braucht keinen Schreib­zu­griff auf ein Quellcode-Repository. Bei geliehenen Konten erscheint im Protokoll nur die Person als Urheber. Später lässt sich dann nicht mehr unterscheiden, ob Mitarbeitende, ihr Agent oder eine manipulierte Agentenaktion eine Änderung ausgelöst haben. Das OWASP GenAI Security Project führt den Missbrauch von Identitäten und Privilegien in seinem Risikokatalog „OWASP Top 10 for Agentic Applications for 2026“ vom Dezember 2025 als eigene Kategorie. Der Beitrag nennt folgendes Vorgehen: Jeder produktive Agent erhält eine eigene Identität mit benanntem Ver­ant­wort­li­chen und eigenen Zugangsdaten. Die Rechte folgen allein dem Arbeits­auf­trag. Kurzlebige Token und befristete Rollen begrenzen lie­gen­ge­blie­bene Rechte, Positivlisten legen erlaubte Schnitt­stel­len und Datenquellen fest, ein zentraler Abschalt­me­cha­nis­mus beendet Sitzungen. Die Pro­to­kol­lie­rung erfasst Identität, Auftrag, delegierende Instanz, Werkzeug und Ergebnis. Für Banken und Versicherer bedeutet das, das Iden­ti­täts­ma­nage­ment um Agen­ten­iden­ti­tä­ten mit eigenem Lebenszyklus zu erweitern, bevor Agenten produktiv gehen. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank gehört die Frage nach dem benannten Ver­ant­wort­li­chen an den Anfang. Fehlende Identitäten und Protokolle lassen sich nach einem Vorfall nicht ergänzen.

Ori­gi­nal­quelle: Security-Insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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