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Arista VeloCloud Orchestrator: Lücke wird aktiv ausgenutzt

Arista hat im VeloCloud Orchestrator on-premises eine kritische Schwachstelle geschlossen (CVE-2026-114625, CVSS-Wert 9,4). Der Orchestrator ist die lokal betriebene Ver­wal­tungs­kom­po­nente der SD-WAN-Lösung (Software Defined Wide Area Network) VeloCloud. Ein Angreifer mit gültigem Konto und Netz­werk­zu­griff erlangt per SQL-Injection Betrei­ber­rechte und gibt sich als lokaler Superuser Operator aus. Arista meldet aktive Angriffe. Die US-Behörde CISA hat die Lücke in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwach­stel­len aufgenommen. Betroffen sind VCO 5.2.x vor 5.2.3.18, VCO 6.1.x vor 6.1.3.10 und VCO 6.4.x vor 6.4.2.12. Gehostete Varianten sind bereits gepatcht. Reihenfolge für die Praxis: Erstens klären IT und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit, ob ein Orchestrator on-premises im Einsatz ist und welchen Versionsstand er hat. Zweitens wird auf eine korrigierte Version aktualisiert. Drittens sperrt das Netzwerkteam die von Arista genannten Adressen 74.82.197.86 und 38.54.50.151 und prüft die Protokolle darauf. Viertens beschränkt das Team die Weboberfläche bis zum Update auf ver­trau­ens­wür­dige Admi­nis­tra­ti­ons­netze. Bei Verdacht auf eine Kom­pro­mit­tie­rung werden Protokolle und Dateisystem-Zeitstempel vor der Bereinigung gesichert. Umgesetzt ist die Maßnahme, wenn der Versionsstand dokumentiert ist, die Pro­to­koll­prü­fung vorliegt und der Zugriff eingeschränkt ist. Bei unseren Kunden hat sich bewährt, Netz­kom­po­nen­ten dieser Art samt Versionsstand im IKT-Register (IKT: Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie) zu führen.

KRITIS

Ablaufgrafik in zwei Zuständigkeitsbahnen: CISO und IT-Leitung klären Bestand und Versionsstand und aktualisieren. Das Netzwerkteam sperrt Angreiferadressen, prüft Protokolle und beschränkt die Weboberfläche auf Administrationsnetze.

Arista hat im VeloCloud Orchestrator on-premises eine kritische Schwachstelle geschlossen (CVE-2026-114625, CVSS-Wert 9,4). Der Orchestrator ist die lokal betriebene Ver­wal­tungs­kom­po­nente der SD-WAN-Lösung (Software Defined Wide Area Network) VeloCloud. Ein Angreifer mit gültigem Konto und Netz­werk­zu­griff erlangt per SQL-Injection Betrei­ber­rechte und gibt sich als lokaler Superuser Operator aus. Arista meldet aktive Angriffe. Die US-Behörde CISA hat die Lücke in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwach­stel­len aufgenommen. Betroffen sind VCO 5.2.x vor 5.2.3.18, VCO 6.1.x vor 6.1.3.10 und VCO 6.4.x vor 6.4.2.12. Gehostete Varianten sind bereits gepatcht. Reihenfolge für die Praxis: Erstens klären IT und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit, ob ein Orchestrator on-premises im Einsatz ist und welchen Versionsstand er hat. Zweitens wird auf eine korrigierte Version aktualisiert. Drittens sperrt das Netzwerkteam die von Arista genannten Adressen 74.82.197.86 und 38.54.50.151 und prüft die Protokolle darauf. Viertens beschränkt das Team die Weboberfläche bis zum Update auf ver­trau­ens­wür­dige Admi­nis­tra­ti­ons­netze. Bei Verdacht auf eine Kom­pro­mit­tie­rung werden Protokolle und Dateisystem-Zeitstempel vor der Bereinigung gesichert. Umgesetzt ist die Maßnahme, wenn der Versionsstand dokumentiert ist, die Pro­to­koll­prü­fung vorliegt und der Zugriff eingeschränkt ist. Bei unseren Kunden hat sich bewährt, Netz­kom­po­nen­ten dieser Art samt Versionsstand im IKT-Register (IKT: Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie) zu führen.

Ori­gi­nal­quelle: Security-Insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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