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PHP2Shell: Zwei kritische PHP-Lücken sofort schließen

Die PHP Foundation hat Updates für die zwei Schwach­stel­len CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 ver­öf­fent­licht, zusammen „PHP2Shell“ genannt. Beide haben einen CVSS-Wert von 9,2 von 10 (CVSS ist der Standard zur Bewertung des Schweregrads von Sicher­heits­lü­cken). Angreifer können über sie aus der Ferne Programmcode auf Webservern ausführen. Gefährdet ist jede PHP-Installation, die Webanfragen bedient. Das Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) hat eine dringliche Cyber­si­cher­heits­war­nung herausgegeben. Was jetzt zu tun ist: 1. Bestand klären: Welche Systeme mit Inter­net­an­bin­dung laufen auf PHP? Die nie­der­län­di­sche Cyber­si­cher­heits­be­hörde weist darauf hin, dass PHP auch in Appliances, Netz­werk­ge­rä­ten und Management-Schnitt­stel­len steckt. Dort können Admi­nis­tra­to­ren Patches oft nicht selbst einspielen. Dieser Teil des Bestands gehört in die Anfrage an die Hersteller. 2. Zielversion festlegen: Die PHP Foundation empfiehlt 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 oder 8.2.35. Für PHP 8.1 und andere Versionen am Ende ihres Lebenszyklus gibt es keine offiziellen Updates mehr. Betreiber fragen ihren Linux- oder LTS-Anbieter nach zurück­por­tier­ten Patches. 3. Nicht patchbare Systeme isolieren: Lässt sich ein System nicht sofort aktualisieren, nennt CERT-EU vorbeugende Maßnahmen. Sie sichern eine PHP-Installation aber nicht vollständig ab. Ein vor­über­ge­hen­der Ausfall ist nach Einschätzung der Forrester-Analystin Madelein van der Hout der bessere Kompromiss als eine schwer­wie­gende Kom­pro­mit­tie­rung. 4. Nach dem Patch prüfen: Ein Update behebt die Lücke, beseitigt aber nicht automatisch einen Zugriff, den Angreifer schon erlangt haben. Die Sicher­heits­teams suchen deshalb zusätzlich nach Anzeichen einer Kom­pro­mit­tie­rung. Woran sich die Umsetzung erkennen lässt: Es gibt eine Liste aller PHP-Systeme mit Versionsstand, eine Rückmeldung der Dienstleister zu eingebetteten Komponenten und ein doku­men­tier­tes Ergebnis der Kom­pro­mit­tie­rungs­prü­fung. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank zeigt sich genau hier, ob der Patchprozess über die Dienst­leis­ter­kette trägt. Cloudflare meldete laut Bericht bereits Millionen von Angriffen.

KRITIS

Ablauf in vier Schritten für zwei kritische PHP-Lücken mit CVSS 9,2: Bestand klären, Zielversion festlegen, nicht patchbare Systeme isolieren, nach dem Patch auf Kompromittierung prüfen.

Die PHP Foundation hat Updates für die zwei Schwach­stel­len CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 ver­öf­fent­licht, zusammen „PHP2Shell“ genannt. Beide haben einen CVSS-Wert von 9,2 von 10 (CVSS ist der Standard zur Bewertung des Schweregrads von Sicher­heits­lü­cken). Angreifer können über sie aus der Ferne Programmcode auf Webservern ausführen. Gefährdet ist jede PHP-Installation, die Webanfragen bedient. Das Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) hat eine dringliche Cyber­si­cher­heits­war­nung herausgegeben. Was jetzt zu tun ist: 1. Bestand klären: Welche Systeme mit Inter­net­an­bin­dung laufen auf PHP? Die nie­der­län­di­sche Cyber­si­cher­heits­be­hörde weist darauf hin, dass PHP auch in Appliances, Netz­werk­ge­rä­ten und Management-Schnitt­stel­len steckt. Dort können Admi­nis­tra­to­ren Patches oft nicht selbst einspielen. Dieser Teil des Bestands gehört in die Anfrage an die Hersteller. 2. Zielversion festlegen: Die PHP Foundation empfiehlt 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 oder 8.2.35. Für PHP 8.1 und andere Versionen am Ende ihres Lebenszyklus gibt es keine offiziellen Updates mehr. Betreiber fragen ihren Linux- oder LTS-Anbieter nach zurück­por­tier­ten Patches. 3. Nicht patchbare Systeme isolieren: Lässt sich ein System nicht sofort aktualisieren, nennt CERT-EU vorbeugende Maßnahmen. Sie sichern eine PHP-Installation aber nicht vollständig ab. Ein vor­über­ge­hen­der Ausfall ist nach Einschätzung der Forrester-Analystin Madelein van der Hout der bessere Kompromiss als eine schwer­wie­gende Kom­pro­mit­tie­rung. 4. Nach dem Patch prüfen: Ein Update behebt die Lücke, beseitigt aber nicht automatisch einen Zugriff, den Angreifer schon erlangt haben. Die Sicher­heits­teams suchen deshalb zusätzlich nach Anzeichen einer Kom­pro­mit­tie­rung. Woran sich die Umsetzung erkennen lässt: Es gibt eine Liste aller PHP-Systeme mit Versionsstand, eine Rückmeldung der Dienstleister zu eingebetteten Komponenten und ein doku­men­tier­tes Ergebnis der Kom­pro­mit­tie­rungs­prü­fung. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank zeigt sich genau hier, ob der Patchprozess über die Dienst­leis­ter­kette trägt. Cloudflare meldete laut Bericht bereits Millionen von Angriffen.

Ori­gi­nal­quelle: Computerwoche →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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