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ND-Cloud auf Google-Basis: Abhängigkeit bei Updates bleibt trotz Abschottung

Der Bun­des­nach­rich­ten­dienst, das Bundesamt für Ver­fas­sungs­schutz und der Militärische Abschirm­dienst planen laut NDR und WDR eine gemeinsame Cloud für Informationen bis zur Geheim­hal­tungs­stufe „Geheim“. Technische Grundlage soll die Google Distributed Cloud in einer Air-Gapped-Version sein, also ohne direkte Verbindung zum Internet oder zu Google. Die Daten sollen in Deutschland liegen, Google soll keinen Zugriff erhalten. Insider schätzen die Kosten auf mindestens 500 Millionen €. Kritiker weisen darauf hin, dass Updates weiterhin vom Hersteller kommen. Sven Herpig vom Thinktank Interface nennt als Risiko, dass US-Sanktionen Lieferungen verhindern könnten. Für Banken und Versicherer liegt die Lehre im Betriebs­mo­dell. Auch eine abgeschottete Umgebung hängt am Hersteller, wenn Aktua­li­sie­run­gen von dort kommen. Bei kritischen Auslagerungen bewährt sich aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank, drei Fragen vor der Vergabe schriftlich zu klären: Woher kommen Updates und Sicher­heits­kor­rek­tu­ren? Was geschieht, wenn der Hersteller nicht mehr liefern kann? Wer im Haus erkennt das früh und entscheidet über den Wechsel? Diese Antworten gehören in das IKT-Register und in die Exit-Planung. Als europäische Alternative nennt der Bericht unter anderem die Cloud STACKIT der Schwarz-Gruppe.

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Ablaufdiagramm mit drei Rollen: Hersteller, CISO sowie Vorstand und COO. Der CISO klärt die Updatequelle, der Hersteller liefert weiter Updates, ein Lieferausfall ist möglich, der CISO bewertet die Folgen, Vorstand und COO entscheiden über Wechsel und Exit-Plan.

Der Bun­des­nach­rich­ten­dienst, das Bundesamt für Ver­fas­sungs­schutz und der Militärische Abschirm­dienst planen laut NDR und WDR eine gemeinsame Cloud für Informationen bis zur Geheim­hal­tungs­stufe „Geheim“. Technische Grundlage soll die Google Distributed Cloud in einer Air-Gapped-Version sein, also ohne direkte Verbindung zum Internet oder zu Google. Die Daten sollen in Deutschland liegen, Google soll keinen Zugriff erhalten. Insider schätzen die Kosten auf mindestens 500 Millionen €. Kritiker weisen darauf hin, dass Updates weiterhin vom Hersteller kommen. Sven Herpig vom Thinktank Interface nennt als Risiko, dass US-Sanktionen Lieferungen verhindern könnten. Für Banken und Versicherer liegt die Lehre im Betriebs­mo­dell. Auch eine abgeschottete Umgebung hängt am Hersteller, wenn Aktua­li­sie­run­gen von dort kommen. Bei kritischen Auslagerungen bewährt sich aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank, drei Fragen vor der Vergabe schriftlich zu klären: Woher kommen Updates und Sicher­heits­kor­rek­tu­ren? Was geschieht, wenn der Hersteller nicht mehr liefern kann? Wer im Haus erkennt das früh und entscheidet über den Wechsel? Diese Antworten gehören in das IKT-Register und in die Exit-Planung. Als europäische Alternative nennt der Bericht unter anderem die Cloud STACKIT der Schwarz-Gruppe.

Ori­gi­nal­quelle: it-daily →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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