
Der Beitrag von Storage-Insider vom 2026-11-02 nennt als Kernaussage: Entscheidend ist nicht, ob ein US-Anbieter souverän sein kann, sondern welcher Grad an Souveränität für welchen Workload nötig ist. US-Hyperscaler verstehen Digitale Souveränität demnach als Spektrum und bieten unterschiedliche Sovereign Clouds an. Ein Workload ist eine einzelne Anwendung samt ihren Daten. Für die Praxis in Versicherern und Banken folgt daraus eine Reihenfolge. Zuerst wird jeder Workload nach Schutzbedarf eingestuft. Dann wird der benötigte Souveränitätsgrad festgelegt und erst danach der Anbieter gewählt. Das Ergebnis wird im Sourcing-Entscheid je Workload festgehalten, damit eine spätere Prüfung die Auswahl nachvollziehen kann. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank vermeidet das pauschale Anbieterverbote ebenso wie pauschale Freigaben. Qvestcon und Markus Junge arbeiten mit dieser Einstufung je Anwendung.
