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Gemini 4 Carbon: KI-Modell für Cyberabwehr, Zugang beschränkt

Google hat am 30.10.2026 das Modell Gemini 4 Carbon vorgestellt. Nach Angaben von Google erreicht es bei SEC-bench Pro (Finden von Schwach­stel­len) 88,2 %, bei ExploitGym (Ausnutzen) 54,8 % und bei CWE-bench (Patchen) 71,0 %. Den Zugang begrenzt Google zunächst auf ausgewählte Orga­ni­sa­tio­nen der Cyberabwehr. Unabhängige Tests zur Abwehr von Prompt Injection liegen noch nicht vor. Anthropic berichtete in derselben Woche, ein internes, unver­öf­fent­lich­tes For­schungs­mo­dell habe kritische Lücken in verbreiteter Software gefunden, darunter eine Denial-of-Service-Lücke im Windows-Treiber HTTP.sys (CVE-2026-33096). Google, Apple und Microsoft haben die genannten Lücken inzwischen geschlossen. Für CISO und IT-Betrieb in Banken und Versicherern folgt daraus eine Prüffrage: Wie schnell gelangt ein Sicher­heits­up­date von der Ver­öf­fent­li­chung bis auf alle Systeme, und wer entscheidet über einen außer­plan­mä­ßi­gen Patch? Bei unseren Kunden hat sich bewährt, den Notfall-Patchprozess mit Inventar, Ver­ant­wort­li­chen und Freigabeweg schriftlich zu hinterlegen und regelmäßig zu üben.

KRITIS

Drei Kernzahlen aus den Benchmarkangaben von Google zu Gemini 4 Carbon: 88,2 Prozent beim Finden von Schwachstellen, 54,8 Prozent beim Ausnutzen und 71,0 Prozent beim Patchen.

Google hat am 30.10.2026 das Modell Gemini 4 Carbon vorgestellt. Nach Angaben von Google erreicht es bei SEC-bench Pro (Finden von Schwach­stel­len) 88,2 %, bei ExploitGym (Ausnutzen) 54,8 % und bei CWE-bench (Patchen) 71,0 %. Den Zugang begrenzt Google zunächst auf ausgewählte Orga­ni­sa­tio­nen der Cyberabwehr. Unabhängige Tests zur Abwehr von Prompt Injection liegen noch nicht vor. Anthropic berichtete in derselben Woche, ein internes, unver­öf­fent­lich­tes For­schungs­mo­dell habe kritische Lücken in verbreiteter Software gefunden, darunter eine Denial-of-Service-Lücke im Windows-Treiber HTTP.sys (CVE-2026-33096). Google, Apple und Microsoft haben die genannten Lücken inzwischen geschlossen. Für CISO und IT-Betrieb in Banken und Versicherern folgt daraus eine Prüffrage: Wie schnell gelangt ein Sicher­heits­up­date von der Ver­öf­fent­li­chung bis auf alle Systeme, und wer entscheidet über einen außer­plan­mä­ßi­gen Patch? Bei unseren Kunden hat sich bewährt, den Notfall-Patchprozess mit Inventar, Ver­ant­wort­li­chen und Freigabeweg schriftlich zu hinterlegen und regelmäßig zu üben.

Ori­gi­nal­quelle: it-daily →

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