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Fortinet-Lücke CVE-2025-61624 wird ausgenutzt: Versionen prüfen

Fortinet hat ein Advisory zur Schwachstelle CVE-2025-61624 (EUVD-2025-209452) in der Kommandozeile von FortiOS, FortiPAM, FortiProxy und For­tiS­witch­Ma­na­ger ver­öf­fent­licht. Ein Path Traversal erlaubt Angreifern mit Admi­nis­tra­tor­pro­fil und Lese- und Schreib­rech­ten, beliebige Dateien auch außerhalb des vorgesehenen Ver­zeich­nis­ses zu schreiben oder zu löschen. Der CVSS-Score beträgt 5,4; Fortinet vermerkt „Known Exploited: Yes“, und die US-Behörde CISA hat die Lücke am 16. Oktober 2026 in ihren KEV-Katalog aufgenommen. Seit wann Angreifer sie ausnutzen und wie sie an Adminrechte kommen, teilt der Hersteller nicht mit. Für Betreiber in Banken und Versicherern gilt: 1. Prüfen, ob FortiOS, FortiProxy, FortiPAM oder For­tiS­witch­Ma­na­ger im Einsatz sind, auch bei Dienst­leis­tern. 2. Betroffene Versionen abgleichen: FortiOS 7.6.0 bis 7.6.4 auf 7.6.5 oder höher, FortiOS 7.4.0 bis 7.4.9 auf 7.4.10 oder höher; FortiProxy 7.6.0 bis 7.6.4 auf 7.6.5, FortiProxy 7.4.0 bis 7.4.11 auf 7.4.12; FortiPAM 1.7.0 auf 1.7.1; For­tiS­witch­Ma­na­ger 7.2.0 bis 7.2.7 auf 7.2.8, 7.0.0 bis 7.0.6 auf 7.0.7. Ältere Zweige wie FortiOS 7.2, 7.0 und 6.4 sind in allen Versionen betroffen und brauchen den Umstieg auf eine korrigierte Version. 3. Wer nicht sofort aktualisieren kann, spielt den virtuellen Patch FG-VD-59270.0day ein, verfügbar seit dem Update 25.120 der FMWP-Datenbank. 4. Admi­nis­tra­tor­kon­ten auf Missbrauch prüfen, weil die Ausnutzung ein kom­pro­mit­tier­tes Adminkonto voraussetzt. Umgesetzt ist das Vorgehen, wenn jede Instanz mit Versionsstand dokumentiert und gepatcht oder durch den virtuellen Patch geschützt ist.

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Checkliste mit sechs Prüfpunkten: Einsatz von Fortinet-Produkten klären, Version abgleichen, aktualisieren oder virtuellen Patch einspielen, Administratorkonten auf Missbrauch prüfen und den Status je Instanz dokumentieren.

Fortinet hat ein Advisory zur Schwachstelle CVE-2025-61624 (EUVD-2025-209452) in der Kommandozeile von FortiOS, FortiPAM, FortiProxy und For­tiS­witch­Ma­na­ger ver­öf­fent­licht. Ein Path Traversal erlaubt Angreifern mit Admi­nis­tra­tor­pro­fil und Lese- und Schreib­rech­ten, beliebige Dateien auch außerhalb des vorgesehenen Ver­zeich­nis­ses zu schreiben oder zu löschen. Der CVSS-Score beträgt 5,4; Fortinet vermerkt „Known Exploited: Yes“, und die US-Behörde CISA hat die Lücke am 16. Oktober 2026 in ihren KEV-Katalog aufgenommen. Seit wann Angreifer sie ausnutzen und wie sie an Adminrechte kommen, teilt der Hersteller nicht mit. Für Betreiber in Banken und Versicherern gilt: 1. Prüfen, ob FortiOS, FortiProxy, FortiPAM oder For­tiS­witch­Ma­na­ger im Einsatz sind, auch bei Dienst­leis­tern. 2. Betroffene Versionen abgleichen: FortiOS 7.6.0 bis 7.6.4 auf 7.6.5 oder höher, FortiOS 7.4.0 bis 7.4.9 auf 7.4.10 oder höher; FortiProxy 7.6.0 bis 7.6.4 auf 7.6.5, FortiProxy 7.4.0 bis 7.4.11 auf 7.4.12; FortiPAM 1.7.0 auf 1.7.1; For­tiS­witch­Ma­na­ger 7.2.0 bis 7.2.7 auf 7.2.8, 7.0.0 bis 7.0.6 auf 7.0.7. Ältere Zweige wie FortiOS 7.2, 7.0 und 6.4 sind in allen Versionen betroffen und brauchen den Umstieg auf eine korrigierte Version. 3. Wer nicht sofort aktualisieren kann, spielt den virtuellen Patch FG-VD-59270.0day ein, verfügbar seit dem Update 25.120 der FMWP-Datenbank. 4. Admi­nis­tra­tor­kon­ten auf Missbrauch prüfen, weil die Ausnutzung ein kom­pro­mit­tier­tes Adminkonto voraussetzt. Umgesetzt ist das Vorgehen, wenn jede Instanz mit Versionsstand dokumentiert und gepatcht oder durch den virtuellen Patch geschützt ist.

Ori­gi­nal­quelle: Security-Insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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