
Die Modern Enterprise Readiness Study 2026 zeigt: 66 Prozent der befragten IT-Führungskräfte halten ihre Infrastruktur für nicht optimal geeignet, KI- und Analyse-Workloads im produktiven Maßstab zu tragen. Dell Technologies hat die Studie beim Marktforscher Vanson Bourne in Auftrag gegeben. Befragt wurden im Juni 2026 weltweit 2.950 Geschäfts- und IT-Entscheider in 35 Ländern, davon 150 in Deutschland. Unter den Branchen sind Finanzdienstleistungen. Bei 56 Prozent der Unternehmen haben Sicherheits- und Compliance-Bedenken die Einführung von KI verlangsamt oder Projekte verzögert. Die Studie nennt NIS2, DORA und DSGVO als Anforderungen, die Sicherheit von Beginn an in der Technologiestrategie verlangen. 83 Prozent sehen veraltete Endgeräte als Bremse für neue Technologien einschließlich KI. Neun von zehn Befragten erwarten, dass Sicherheit in jedem Angebot ihrer strategischen Technologiepartner bereits enthalten ist. Welcher Engpass konkret bremst, also Rechenleistung, Speicher, Netzwerk oder Datenhaltung, schlüsselt die Studie nicht auf. Einordnung von Qvestcon für Banken und Versicherer: Vor dem Übergang vom Pilot in den Betrieb lohnt eine Prüfung in fünf Schritten. Erstens die Verfügbarkeit und Anbindung der Modelle an die Unternehmensdaten. Zweitens die Zuordnung jedes KI-Dienstes im IKT-Register nach DORA. Drittens die Zuständigkeiten für Betrieb, Überwachung und Vorfallmeldung. Viertens die Sicherheitsanforderungen als feste Bestandteile der Ausschreibung. Fünftens der Stand der Endgeräte im Arbeitsplatzkonzept. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank lassen sich Verzögerungen vermeiden, wenn Compliance und IT diese Punkte vor dem Projektstart gemeinsam festlegen. Hinweis zur Quelle: Die Umfrage wurde vom Hersteller beauftragt.
