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Deepfake-Detektor für Videocalls ist noch kein Produkt

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (SIT) hat einen Prototyp vorgestellt, der in laufenden Video­kon­fe­ren­zen gefälschte Gesichter und Stimmen erkennen soll. Auf vier Benchmark-Datensätzen erreicht das Gesichts­mo­dell nach Angaben des Instituts einen gemittelten F1-Score von 0,93, die Audio-Erkennung auf Testsets 0,9. Das Institut räumt ein, dass diese Werte für Live-Calls nicht repräsentativ sind. Bei Fäl­schungs­ver­fah­ren, die nicht im Training vorkamen, bricht die Erken­nungs­rate ein. Das Ein­satz­sze­na­rio ist CEO-Fraud per Videocall: Der Inge­nieur­kon­zern Arup verlor so rund 25 Millionen US-Dollar. Laut Bitkom-Wirt­schafts­schutz­stu­die entstand acht Prozent der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr ein Schaden durch Deepfakes, doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Analyse läuft lokal auf einem leis­tungs­star­ken Gaming-Laptop und analysiert alle 1,25 Sekunden einen Frame. Ein Produkt gibt es noch nicht; das Institut sucht Partner für die Wei­ter­ent­wick­lung. Einordnung von Qvestcon für Banken und Versicherer: Solange keine marktreife Erkennung verfügbar ist, bleibt die Absicherung im Prozess entscheidend. Zah­lungs­frei­ga­ben und Änderungen von Kontodaten, die per Videocall angewiesen werden, sollten über einen zweiten, unabhängigen Kanal bestätigt werden.

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Drei Kernzahlen: 8 Prozent der deutschen Unternehmen hatten einen Deepfake-Schaden, doppelt so viele wie im Vorjahr. Arup verlor rund 25 Millionen US-Dollar durch CEO-Fraud per Videocall. Der Detektor erreicht im Benchmark einen F1-Score von 0,93, laut Institut nicht repräsentativ für Live-Calls.

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (SIT) hat einen Prototyp vorgestellt, der in laufenden Video­kon­fe­ren­zen gefälschte Gesichter und Stimmen erkennen soll. Auf vier Benchmark-Datensätzen erreicht das Gesichts­mo­dell nach Angaben des Instituts einen gemittelten F1-Score von 0,93, die Audio-Erkennung auf Testsets 0,9. Das Institut räumt ein, dass diese Werte für Live-Calls nicht repräsentativ sind. Bei Fäl­schungs­ver­fah­ren, die nicht im Training vorkamen, bricht die Erken­nungs­rate ein. Das Ein­satz­sze­na­rio ist CEO-Fraud per Videocall: Der Inge­nieur­kon­zern Arup verlor so rund 25 Millionen US-Dollar. Laut Bitkom-Wirt­schafts­schutz­stu­die entstand acht Prozent der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr ein Schaden durch Deepfakes, doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Analyse läuft lokal auf einem leis­tungs­star­ken Gaming-Laptop und analysiert alle 1,25 Sekunden einen Frame. Ein Produkt gibt es noch nicht; das Institut sucht Partner für die Wei­ter­ent­wick­lung. Einordnung von Qvestcon für Banken und Versicherer: Solange keine marktreife Erkennung verfügbar ist, bleibt die Absicherung im Prozess entscheidend. Zah­lungs­frei­ga­ben und Änderungen von Kontodaten, die per Videocall angewiesen werden, sollten über einen zweiten, unabhängigen Kanal bestätigt werden.

Ori­gi­nal­quelle: newsletter_bigdata-insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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