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FAQ · Register, Daten und Steue­rungs­werk­zeuge

Welche Datenfelder bereinigt ein Haus zuerst, damit die Register für Dienstleister belastbar werden?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Am Anfang stehen eindeutige Kennungen und Pflichtfelder, denn dort zeigten sich die Lücken beim Testlauf der Auf­sichts­be­hör­den im Sommer 2024: Pflichtfelder waren nicht ausgefüllt und Iden­ti­fi­zie­rungs­codes für Finanz­un­ter­neh­men und IKT-Dritt­dienst­leis­ter waren häufig fehlerhaft oder nicht vorhanden. Der zentrale Code für Finanz­un­ter­neh­men ist der Legal Entity Identifier (LEI). Für Dritt­dienst­leis­ter ließ die EU-Kommission daneben den European Unique Identifier (EUID) zu und wer beide Codes besitzt, gibt beide an.

Danach folgen Leis­tungs­be­schrei­bung, Bezug zu Vertrag und Bestellung, ver­ant­wort­li­cher Bereich, Laufzeit, Einordnung, Kritikalität, betroffene Funktionen und Unter­auf­trag­neh­mer. Zusätzliche Felder helfen erst, wenn die Kern­be­zie­hun­gen geklärt sind. Ein leerer Wert erhält eine feste Bedeutung: unbekannt, nicht anwendbar oder Erfas­sungs­feh­ler.

In der Praxis

Die Bereinigung beginnt bei den Kennungen und jedes Kernfeld erhält eine fachliche Quelle und eine Pfle­ge­ver­ant­wor­tung.

  • Pflicht­ken­nun­gen sind priorisiert.
  • Dubletten und wider­sprüch­li­che Werte werden systematisch geprüft und über einen festen Korrekturweg beseitigt.
  • Fehlende Kerndaten werden an der Quelle nachgetragen und nicht in Frei­text­fel­dern verdeckt.

Nachweis: Ein Datenkatalog mit Qua­li­täts­re­geln belegt den Stand.

Belege