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Microsoft Digital Defense Report 2026: Identitäten im Fokus

Microsoft wertet im Digital Defense Report 2026 seine Tele­me­trie­da­ten von Juli 2025 bis Juni 2026 aus. Ergebnis: Angreifer nutzen seltener eigene Schadsoftware und missbrauchen stattdessen gültige Konten, Cloud-Dienste und Ver­wal­tungs­werk­zeuge. Bei den Erstzugängen aus Meldungen von Defender Experts macht Phishing 10,9 Prozent aus, davon entfallen 44,6 Prozent auf AiTM-Phishing (Adversary in the Middle). Dabei sitzt der Angreifer als Reverse-Proxy zwischen Nutzer und echter Anmeldeseite und greift Sit­zungs­coo­kies ab. Bösartige Anrufe über Microsoft Teams haben im wöchentlichen Volumen bestätigter Angriffe um 502 Prozent zugenommen. Passwortspray-Angriffe machen über 99 Prozent der beobachteten Erst­zu­griffs­ver­su­che auf Cloud-Konten aus. Maßnahmen aus dem Bericht in einer umsetzbaren Reihenfolge: Phis­hin­gre­sis­tente Mehrfaktor-Authen­ti­fi­zie­rung und Passkeys einführen. Berech­ti­gun­gen auf das nötige Maß begrenzen. Neu erkannte Lücken in inter­net­sei­tig erreichbaren oder iden­ti­täts­be­zo­ge­nen Systemen binnen 72 Stunden schließen. Für Teams eine Warnung bei Anrufen externer Nutzer einschalten und Fern­war­tungs­werk­zeuge auf IT-Gruppen beschränken. KI-Tools und Agenten inven­ta­ri­sie­ren, ihre Zugriffe minimal halten und jedem einen Ver­ant­wort­li­chen zuordnen. Nach einem Vorfall reicht die Wie­der­her­stel­lung der Systeme nicht aus: Zugänge, Tokens und Schlüssel werden rotiert, betroffene Konten geprüft und Sitzungen widerrufen. Ein Notfallplan für Token- und Schlüs­sel­kom­pro­mit­tie­run­gen gehört vorab in die Schublade des CISO. Umgesetzt ist die Anforderung, wenn die Patchfrist gemessen wird und jeder Agent einen benannten Ver­ant­wort­li­chen hat.

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Vorstandsbild mit drei Kennzahlen: 72 Stunden empfohlene Patchfrist für exponierte Systeme, 10,9 Prozent der Erstzugänge sind Phishing, davon sind 44,6 Prozent AiTM-Phishing.

Microsoft wertet im Digital Defense Report 2026 seine Tele­me­trie­da­ten von Juli 2025 bis Juni 2026 aus. Ergebnis: Angreifer nutzen seltener eigene Schadsoftware und missbrauchen stattdessen gültige Konten, Cloud-Dienste und Ver­wal­tungs­werk­zeuge. Bei den Erstzugängen aus Meldungen von Defender Experts macht Phishing 10,9 Prozent aus, davon entfallen 44,6 Prozent auf AiTM-Phishing (Adversary in the Middle). Dabei sitzt der Angreifer als Reverse-Proxy zwischen Nutzer und echter Anmeldeseite und greift Sit­zungs­coo­kies ab. Bösartige Anrufe über Microsoft Teams haben im wöchentlichen Volumen bestätigter Angriffe um 502 Prozent zugenommen. Passwortspray-Angriffe machen über 99 Prozent der beobachteten Erst­zu­griffs­ver­su­che auf Cloud-Konten aus. Maßnahmen aus dem Bericht in einer umsetzbaren Reihenfolge: Phis­hin­gre­sis­tente Mehrfaktor-Authen­ti­fi­zie­rung und Passkeys einführen. Berech­ti­gun­gen auf das nötige Maß begrenzen. Neu erkannte Lücken in inter­net­sei­tig erreichbaren oder iden­ti­täts­be­zo­ge­nen Systemen binnen 72 Stunden schließen. Für Teams eine Warnung bei Anrufen externer Nutzer einschalten und Fern­war­tungs­werk­zeuge auf IT-Gruppen beschränken. KI-Tools und Agenten inven­ta­ri­sie­ren, ihre Zugriffe minimal halten und jedem einen Ver­ant­wort­li­chen zuordnen. Nach einem Vorfall reicht die Wie­der­her­stel­lung der Systeme nicht aus: Zugänge, Tokens und Schlüssel werden rotiert, betroffene Konten geprüft und Sitzungen widerrufen. Ein Notfallplan für Token- und Schlüs­sel­kom­pro­mit­tie­run­gen gehört vorab in die Schublade des CISO. Umgesetzt ist die Anforderung, wenn die Patchfrist gemessen wird und jeder Agent einen benannten Ver­ant­wort­li­chen hat.

Ori­gi­nal­quelle: Security-Insider →

Diese Einordnung bezieht sich auf die verlinkte Ori­gi­nal­quelle. Sie ist keine Rechts­be­ra­tung im Einzelfall.

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