
Der Modernization Report 2026 von Kyndryl, über den Storage-Insider am 28.10.2026 berichtet, zeigt: 49 Prozent der Unternehmen in Europa kommen mit ihren IT-Modernisierungszielen nicht wie geplant voran. 43 Prozent liegen im Plan, 8 Prozent sind voraus. Befragt wurden 2.000 IT- und Geschäftsverantwortliche aus zwölf Branchen, 35 Prozent von ihnen arbeiten in Europa; die Angaben beruhen auf Selbstauskünften. Als größten bisherigen Nutzen nennen 56 Prozent höhere Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Digitale Souveränität ist nur für 6 Prozent der europäischen Befragten ein Leitprinzip, 37 Prozent berücksichtigen sie vor allem dort, wo externe Vorgaben gelten. 42 Prozent halten es für sehr oder äußerst schwierig, die Kosten von KI-Workloads in der Cloud vorherzusagen und zu steuern. Als Folge aufgeschobener Projekte nennen 43 Prozent höhere langfristige Kosten und 40 Prozent Sicherheits- oder Compliance-Risiken. Für Vorstand, COO und CISO in Versicherern und Banken leitet sich daraus ab: Prüfen Sie vor dem Projektstart, ob Anwendungen und ihre Abhängigkeiten vollständig bekannt sind; nur 42 Prozent der Befragten sind sich dessen sicher. Legen Sie fest, wo Souveränität eine Anforderung ist und wo sie nur eine Absicht bleibt. Führen Sie für KI-Lasten in der Cloud eine eigene Kostenverfolgung. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank lässt sich ein Modernisierungsvorhaben leichter gegenüber Prüfern darstellen, wenn Zeitplan, Abhängigkeiten und Verantwortliche je Anwendung schriftlich vorliegen. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge #ITModernisierung #Cloud
