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Colt bietet SCION-Dienst für Finanzhäuser an

Colt Technology Services und Anapaya bieten einen gemanagten Netz­werk­dienst auf Basis von SCION an, der Netzpfade auswählbar macht. Er ist in Europa, Nordamerika und Asien verfügbar. SCION steht für „Scalability, Control and Isolation on Next-Generation Networks“. Die an der ETH Zürich entwickelte Architektur erlaubt es, Über­tra­gungs­pfade auf Ebene autonomer Systeme zu wählen. Laut Colt ist der Dienst nach einem zweijährigen Proof of Concept verfügbar, an dem mehrere Orga­ni­sa­tio­nen aus dem Finanzsektor beteiligt waren. Es gibt zwei Varianten: Colt SCION Private bindet bestehende private Ökosysteme und Extranets an. Colt SCION Global dient als Grundlage für WAN und Backbone. Wer den Dienst für Bank- oder Ver­si­che­rungs­netze prüft, sollte drei Punkte beachten. Erstens bezieht sich die Pfadkontrolle auf die beteiligten autonomen Systeme und nicht auf jede physische Leitung. Zweitens verschlüsselt SCION den Anwen­dungs­ver­kehr nicht automatisch, die Ver­schlüs­se­lung der Nutzdaten bleibt eine eigene Maßnahme. Drittens nennt Colt weder Preise noch Zugangs­vor­aus­set­zun­gen oder zugesicherte Leis­tungs­werte. Diese Angaben sind vor einer Entscheidung vom Anbieter anzufordern. Im Schweizer Finanzsektor ist SCION bereits im Einsatz, unter anderem im Secure Swiss Finance Network von SIX und der Schwei­ze­ri­schen Nationalbank. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank hat sich bewährt, bei neuen Netzdiensten Pfadkontrolle, Ver­schlüs­se­lung und Leis­tungs­zu­sa­gen getrennt zu prüfen und in der Anfor­de­rungs­liste für IKT-Dienstleister festzuhalten.

Dienstleister

Vergleichstabelle der zwei Varianten des gemanagten SCION-Dienstes Private und Global nach Einsatzzweck, Pfadkontrolle, Verschlüsselung der Nutzdaten sowie Preisen und Leistungswerten, mit der Empfehlung, drei Punkte getrennt zu prüfen.

Colt Technology Services und Anapaya bieten einen gemanagten Netz­werk­dienst auf Basis von SCION an, der Netzpfade auswählbar macht. Er ist in Europa, Nordamerika und Asien verfügbar. SCION steht für „Scalability, Control and Isolation on Next-Generation Networks“. Die an der ETH Zürich entwickelte Architektur erlaubt es, Über­tra­gungs­pfade auf Ebene autonomer Systeme zu wählen. Laut Colt ist der Dienst nach einem zweijährigen Proof of Concept verfügbar, an dem mehrere Orga­ni­sa­tio­nen aus dem Finanzsektor beteiligt waren. Es gibt zwei Varianten: Colt SCION Private bindet bestehende private Ökosysteme und Extranets an. Colt SCION Global dient als Grundlage für WAN und Backbone. Wer den Dienst für Bank- oder Ver­si­che­rungs­netze prüft, sollte drei Punkte beachten. Erstens bezieht sich die Pfadkontrolle auf die beteiligten autonomen Systeme und nicht auf jede physische Leitung. Zweitens verschlüsselt SCION den Anwen­dungs­ver­kehr nicht automatisch, die Ver­schlüs­se­lung der Nutzdaten bleibt eine eigene Maßnahme. Drittens nennt Colt weder Preise noch Zugangs­vor­aus­set­zun­gen oder zugesicherte Leis­tungs­werte. Diese Angaben sind vor einer Entscheidung vom Anbieter anzufordern. Im Schweizer Finanzsektor ist SCION bereits im Einsatz, unter anderem im Secure Swiss Finance Network von SIX und der Schwei­ze­ri­schen Nationalbank. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank hat sich bewährt, bei neuen Netzdiensten Pfadkontrolle, Ver­schlüs­se­lung und Leis­tungs­zu­sa­gen getrennt zu prüfen und in der Anfor­de­rungs­liste für IKT-Dienstleister festzuhalten.

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