
Ein Fachbeitrag vom 30.10.2026 beschreibt den Umzug von Postfächern aus Microsoft Exchange auf grommunio. Das mitgelieferte PowerShell-Skript exportiert jedes Postfach als PST-Datei und importiert es auf dem Linux-Server. Für jedes Postfach entstehen ein Export- und ein Importprotokoll, erfolgreiche und gescheiterte Importe werden in getrennten Listen geführt. Drei Punkte verdienen in der Planung Aufmerksamkeit. Der Ordner „Wiederherstellbare Elemente“ wird nicht exportiert, bei Aufbewahrungspflichten empfiehlt der Beitrag deshalb eine gesonderte Sicherung vor dem Umzug. Die Freigabe für die PST-Dateien verlangt Vollzugriff für die Gruppe „Jeder“ und sollte nach dem letzten Import entfernt werden, weil bis dahin jedes Konto im Netz die Dateien lesen kann. Freigegebene Postfächer und Funktionspostfächer verursachen mehr Aufwand als das Skript. Der Dienstleister CANCOM zog 21.660 Postfächer mit 42 TB Daten in drei Wellen zu je zehn Stunden um. Der Supportbedarf stieg nach den Wellen stark an. Aus unserer Erfahrung bei Kunden aus Versicherung und Bank beginnt eine solche Migration mit der Liste der Funktionspostfächer samt zugreifenden Benutzern und mit einem Löschkonzept für die Zwischendateien. #Banken #Versicherer #Finanzdienstleister #Prüfungsplanung #Qvestcon #MarkusJunge
