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FAQ · Konzern, Rollen und Mandanten

Wie verhindert Ihr Haus eine ungeprüfte Selbst­frei­gabe, wenn dieselbe Person mehrere Rollen im Frei­ga­be­pro­zess hat?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Eine Freigabe trägt, wenn die Rollen je Vorgang und Rechtseinheit feststehen, bevor der Workflow Aufgaben verteilt. Dieselbe Person kann fachlicher Eigentümer und Ver­trags­ma­na­ger sein; daraus darf keine ungeprüfte Selbst­frei­gabe entstehen. Für kritische Ent­schei­dun­gen trennen wir Erstellung, fachliche Bestätigung, unabhängige Prüfung und Risi­ko­ak­zep­tanz.

Ist diese Trennung orga­ni­sa­to­risch nicht möglich, setzen wir eine dokumentierte Ersatz­kon­trolle mit berechtigter zweiter Instanz ein. Die Berech­ti­gungs­prü­fung erkennt die Person hinter mehreren Konten und Stell­ver­tre­tun­gen, denn zwei Benut­zer­kon­ten sind noch keine zwei unabhängigen Personen, die sich gegenseitig prüfen. Im Protokoll halten wir fest, in welcher Rolle und für welche Einheit entschieden wurde.

In der Praxis

Wir simulieren einen Selbst­frei­ga­be­fall und eine Stell­ver­tre­tung mit identischer Person.

  • Rol­len­kol­li­sio­nen über Konten und Mandate hinweg werden erkannt.
  • Unabhängige Freigabe oder Ersatz­kon­trolle sind festgelegt.
  • Rechtseinheit und handelnde Rolle stehen im Protokoll der Freigabe.

Nachweis: Als Nachweis entstehen eine Rol­len­kon­flikt­re­gel, ein Testfall und eine nach­voll­zieh­bare Freigabespur.

Belege

  • Vorgehen von Markus Junge, Qvestcon