FAQ · Datenschutz, Informationssicherheit und Notfallmanagement
Was regelt der BSI-Standard zum Notfallmanagement und was sind Business-Impact-Analyse und Wiederanlaufzeit?
Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.
Antwort
Der BSI-Standard 200-4 bietet eine praxisnahe Anleitung, um ein Business Continuity Management System (BCMS) im eigenen Haus aufzubauen und zu etablieren. Er geht auf mögliche Synergiepotentiale mit Informationssicherheit und Krisenmanagement ein und gilt dem BSI als zentraler Bestandteil zur organisatorischen Resilienz. Ein Anforderungskatalog fasst alle MUSS- und SOLLTE-Anforderungen des Standard-BCMS zusammen.
Die Business-Impact-Analyse ermittelt nach dem BSI-Webkurs Notfallmanagement, dessen Glossar aus dem BSI-Standard 100-4 stammt, potentielle direkte und indirekte Folgeschäden, die durch einen Notfall und den Ausfall von Geschäftsprozessen entstehen.
Die Wiederanlaufzeit (WAZ) gibt an, in welcher Zeit der Notbetrieb aufgenommen werden sollte. Die maximal tolerierbare Ausfallzeit (MTA) gibt an, wann ein Prozess spätestens wieder anlaufen muss, damit die Überlebensfähigkeit nicht gefährdet ist. Beide Werte legt die Analyse je Geschäftsprozess fest.
Belege
- BSI-Standard 200-4: Business Continuity Management, BSI
- BSI-Standard 200-4: Business Continuity Management, BSI
- BSI-Standard 200-4: Business Continuity Management, BSI
- Webkurs Notfallmanagement, Glossar, BSI
- Webkurs Notfallmanagement, Glossar, BSI
- 3.4 Wiederanlaufparameter bestimmen, Webkurs Notfallmanagement, BSI
- 3.4 Wiederanlaufparameter bestimmen, Webkurs Notfallmanagement, BSI
- Kapitel 3: Business Impact Analyse, Webkurs Notfallmanagement, BSI
