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FAQ · Schutzbedarf und Infor­ma­ti­ons­ver­bund

Wie verbindet Ihr Haus Geschäfts­pro­zess, Informationen, Anwendung und Dienstleister zu einer Abhän­gig­keits­karte?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Eine Abhän­gig­keits­karte beginnt beim Geschäfts­pro­zess und zeigt von dort, was ihn trägt. Die Struk­tur­ana­lyse des IT-Grundschutzes fragt in dieser Reihenfolge: welche wichtigen Aufgaben und Geschäfts­pro­zesse es gibt, welche Informationen darin benötigt, bearbeitet oder gespeichert werden und mit welchen Anwendungen in welchem infra­struk­tu­rel­len Umfeld das geschieht. Je genauer der Infor­ma­ti­ons­ver­bund so beschrieben ist, desto ziel­ge­rich­te­ter lassen sich die Schutz­vor­keh­run­gen festlegen.

Der Schutzbedarf folgt derselben Kette. Der Schutzbedarf der Geschäfts­pro­zesse und Informationen vererbt sich auf Anwendungen, IT-Systeme, Räume und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bin­dun­gen. Mehr­fach­be­zie­hun­gen bleiben sichtbar: Der höchste Schutzbedarf aller Anwendungen, die ein IT-System benötigen, lässt sich übernehmen und der Schutzbedarf einer Anwendung überträgt sich auf die Anwendung, die ihr liefert. Für externe Dienstleister empfiehlt sich dieselbe Logik: Sie hängen an der Leistung, die eine Anwendung tatsächlich nutzt und fehlende Zuordnungen bearbeitet das Haus als Daten­qua­li­täts­fall.

In der Praxis

Für die wichtigen Geschäfts­pro­zesse entsteht zuerst eine einfache Abhän­gig­keits­karte, die Informationen, Anwendung, Infrastruktur und genutzte Leistung mit dem Prozess verbindet.

  • Die Karte beginnt beim Geschäfts­pro­zess.
  • Informationen, Anwendungen und Infrastruktur sind dem Prozess zugeordnet.
  • Externe Leistungen hängen an den Abhän­gig­kei­ten, die sie tragen und die genutzte Leistung ist benannt.

Nachweis: Als Nachweis liegt eine aktuelle Abhän­gig­keits­karte vor.

Belege