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FAQ · Konzern, Rollen und Mandanten

Wie bildet Ihr Haus Personen mit mehreren Beschäf­ti­gungs- oder Organ­ver­hält­nis­sen im Konzern ab?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Eine Person mit mehreren Rollen bleibt nach­voll­zieh­bar, wenn jede Beziehung für sich geführt wird. Wir führen die natürliche Person nur einmal als Identität und jede Beschäftigung, Organstellung oder Beauftragung als eigene, datierte Beziehung zu einer Rechtseinheit. Berech­ti­gun­gen entstehen aus dieser Beziehung und aus der konkreten fachlichen Rolle, nicht allein aus E-Mail-Adresse oder Kon­zern­zu­ge­hö­rig­keit.

Endet ein Verhältnis, entfallen nur die zugehörigen Rechte und andere legitime Aufgaben bleiben bestehen. Für Freigaben prüfen wir, in welcher Rechtsrolle die Person handelt und ob Vertretungs- oder Zeich­nungs­be­fug­nis vorliegt. Historische Ent­schei­dun­gen zeigen die damals gültige Zuordnung und Autorität.

In der Praxis

Wir spielen einen Per­so­nal­wech­sel mit zwei aktiven Rollen in verschiedenen Rechts­ein­hei­ten im Testsystem durch.

  • Identität, Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis und Systemrolle sind getrennt gespeichert.
  • Beginn, Ende und Rechtsgrund sind je Zuordnung geprüft.
  • Der Entzug einer Rolle lässt andere Mandate unberührt.

Nachweis: Als Nachweis entstehen eine datierte Rollenmatrix und ein Ent­zugs­pro­to­koll, das den Bezug zur Frei­ga­be­his­to­rie erhält.

Belege

  • Vorgehen von Markus Junge, Qvestcon