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FAQ · Konzern, Rollen und Mandanten

Wie gelingt die Trennung der Datensphären, wenn Auftraggeber, Auftragnehmer und Erbringer verschiedenen Kon­zern­ein­hei­ten angehören?

Freigegebene Antwort von Qvestcon mit Fundstellen.

Antwort

Datensphären bleiben getrennt, sobald jedes Datenobjekt einer fachlich ver­pflich­te­ten Rechtseinheit und einem konkreten Zweck zugeordnet ist. Wir trennen die Sphäre des Auftraggebers mit Einstufung, Risi­koent­schei­dung und Freigabe von der Sphäre des Auf­trag­neh­mers mit Leis­tungs­steue­rung und von der des operativen Erbringers mit Betriebs­nach­wei­sen.

Gemeinsame Anbieter- oder Ver­trags­stamm­da­ten teilen wir kontrolliert. Vertrauliche Bewertungen, Vorfälle, Anhänge und Ent­schei­dungs­pro­to­kolle erhalten eine begründete Zugriffs­ma­trix. Bei Daten­trans­fers zwischen den Sphären klären wir, wer welchen Nachweis liefert, auf welcher Rechts- und Ver­trags­grund­lage das geschieht und wer ihn weitergeben darf. Listen, Suche, Schnittstelle, Benach­rich­ti­gung und Export testen wir mit Nutzern jeder Kon­zern­ein­heit.

In der Praxis

Wir prüfen einen Konzern-Dreiecksfall mit drei Testkonten und einem vertraulichen Anhang.

  • Daten­ver­ant­wor­tung und Frei­ga­be­ho­heit sind je Objekt festgelegt.
  • Geteilte Stammdaten sind von vertraulichen Ent­schei­dun­gen getrennt.
  • Querzugriffe und Exporte laufen als Negativtests.

Nachweis: Als Nachweis entstehen eine Datenfluss- und Berech­ti­gungs­ma­trix sowie ein Testprotokoll je Kon­zern­ein­heit.

Belege

  • Vorgehen von Markus Junge, Qvestcon