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adresse: "https://qvestcon.com/dora-update-markus-junge/siemens-iot2050-kritische-luecke-wird-aktiv_351fb33b/"
titel: "Siemens IoT2050: Kritische Lücke wird…"
beschreibung: "Angreifer nutzen eine kritische Sicherheitslücke in Industrie-Gateways vom Typ Siemens SIMATIC IoT2050 Advanced…"
sprache: "de-DE"
stand: "2026-11-03"
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Qvestcon News

# Siemens IoT2050: Kritische Lücke wird aktiv ausgenutzt

Angreifer nutzen eine kritische Sicher­heits­lü­cke in Industrie-Gateways vom Typ Siemens SIMATIC IoT2050 Advanced aus. Das berichtet VulnCheck, das seit dem 30. Oktober Angriffs­ver­su­che beobachtet. Die Lücke CVE-2026-58115 hat den höchsten CVSS-Wert von 10,0. Betroffen sind Geräte mit dem Betriebs­sys­tem Industrial OS und installiertem Node-RED, dessen HTTP-Schnittstelle keine Authen­ti­fi­zie­rung verlangt. Behoben ist die Lücke ab Version 4.3.4.1. Siemens hatte sie bereits im August 2026 beschrieben. Praktische Schritte für IT und CISO: 1. Bestand prüfen: Gibt es solche Gateways im eigenen Haus oder bei Dienst­leis­tern? 2. Geräte auf Version 4.3.4.1 oder neuer aktualisieren. 3. Prüfen, ob unbekannte Node-RED-Flows angelegt wurden. Eine Hintertür bleibt laut VulnCheck auch nach einem Neustart erhalten. 4. Node-RED deinstal­lie­ren oder absichern, wie Siemens es empfiehlt, zum Beispiel mit HTTPS und Anmeldung. 5. Direkte Zugriffe aus dem Internet auf Steue­rungs­sys­teme unterbinden, wie es das BSI im Oktober empfohlen hat. Umgesetzt ist das, wenn der Bestand dokumentiert ist und jedes Gerät den Patchstand 4.3.4.1 oder höher nachweist.

[KRITIS](https://qvestcon.com/news/kritis/)03.11.2026

Angreifer nutzen eine kritische Sicher­heits­lü­cke in Industrie-Gateways vom Typ Siemens SIMATIC IoT2050 Advanced aus. Das berichtet VulnCheck, das seit dem 30. Oktober Angriffs­ver­su­che beobachtet. Die Lücke CVE-2026-58115 hat den höchsten CVSS-Wert von 10,0. Betroffen sind Geräte mit dem Betriebs­sys­tem Industrial OS und installiertem Node-RED, dessen HTTP-Schnittstelle keine Authen­ti­fi­zie­rung verlangt. Behoben ist die Lücke ab Version 4.3.4.1. Siemens hatte sie bereits im August 2026 beschrieben. Praktische Schritte für IT und CISO: 1. Bestand prüfen: Gibt es solche Gateways im eigenen Haus oder bei Dienst­leis­tern? 2. Geräte auf Version 4.3.4.1 oder neuer aktualisieren. 3. Prüfen, ob unbekannte Node-RED-Flows angelegt wurden. Eine Hintertür bleibt laut VulnCheck auch nach einem Neustart erhalten. 4. Node-RED deinstal­lie­ren oder absichern, wie Siemens es empfiehlt, zum Beispiel mit HTTPS und Anmeldung. 5. Direkte Zugriffe aus dem Internet auf Steue­rungs­sys­teme unterbinden, wie es das BSI im Oktober empfohlen hat. Umgesetzt ist das, wenn der Bestand dokumentiert ist und jedes Gerät den Patchstand 4.3.4.1 oder höher nachweist.

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[Ori­gi­nal­quelle: it-daily →](https://www.it-daily.net/shortnews/siemens-iot2050-kritische-luecke)

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